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Doch wie damals in der Session hat sie meine Erwartungen mit jeder neuen Session um ein Vielfaches übertroffen. Jedes Treffen mit ihr war auf seine Art und Weise perfekt und übertraf das vorhergehende. Lady Pia - Himmelsengel und Teufelsbraut!? Bevor ich mit meinem Bericht über Lady Pia, die in einem Studio in Hamburg residiert, beginne, will ich ein paar Worte über meine Wenigkeit verlieren, damit Sie sich ein besseres Bild von dem Geschehenen machen können.

Ich bin Geschäftsmann und dadurch sehr viel im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Mein Schlüsselerlebnis, durch das sich mein Hang zum SM erklärt, hatte ich in meiner Jugend während eines Klinikaufenthaltes. Als ich im Fernsehen ca. Von dem Fernsehbericht ermutigt, besuchte ich über einen Zeitraum von 2 Jahren ca. Ich erlebte dort aber nur Enttäuschungen, da ich immer das Gefühl hatte, es stehe nur der finanzielle Aspekt im Vordergrund, aber nie der Mensch und seine Phantasien!

Das Härteste passierte mir in Frankfurt, wo ich am Fenster eine gutaussehende, Lackstiefel tragende Frau ansprach. Nachdem wir uns auf ,-- DM für eine Stunde geeinigt hatten, bat sie mich ins Haus und führte mich in ein Zimmer, das nicht das Geringste mit einem SM-Studio zu tun hatte.

Nachdem sie mich gefesselt hatte, machte sie mich mit einem Dildo richtig geil und brachte mich nach ca. Nach diesen Enttäuschungen, von denen ich mehrere erlebt hatte, gab ich die Hoffnung auf, das zu finden, was ich suchte.

Daraufhin besuchte ich für ca. Während dieser Zeit lernte ich meine spätere Freundin kennen, die eine dominante Ader besitzt, jedoch keinerlei Kenntnisse im SM-Bereich hatte. Da sie sexuell sehr vertiert ist, konnte ich in dieser Beziehung meinen Neigungen nachkommen, allerdings nur mit Spielen, die ich ihr vorgab.

Da ich sehr devot bin, scheiterte diese Beziehung jedoch vor kurzem. So ausgeliefert stand ich nun vor unserem Bett. Und dort stand ich auch noch 2 Stunden später. Als meine Freundin dann endlich kam, strippte sie vor mir und befriedigte sich selbst. Mit meiner Geilheit, die vom Abend zuvor noch in mir brodelte, fuhr ich los, kam jedoch nicht weiter als bis zu einem abgelegenen Parkplatz, wo ich meinem innerlichen "Druck" Luft verschaffte.

Körperlich, aber nicht geistig befriedigt, kam ich letztendlich in Hamburg an. Als ich eine Anzeige von Lady Pia im aktuellen Fullsize las, wurde ich neugierig, denn u. Obgleich oder vielleicht sogar: Wie es nun der Zufall wollte, war am anderen Ende der Leitung kein Infoband, sondern Lady Pia höchstpersönlich, da sie das Band gerade neu besprechen wollte.

Überrascht von dieser Situation am Telefon, brachte ich nur ein stotterndes "Hallo" heraus. Lady Pia fragte mich, warum ich so aufgeregt sei, und so kamen wir ins Gespräch. Davon beeindruckt, vereinbarte ich ohne zu zögern einen unverbindlichen Vorstellungstermin mit Lady Pia. Am Studio angekommen, läutete ich mit gemischten Gefühlen im Bauch. Lady Pia öffnete die Tür. In diesem Moment war ich sehr überrascht und gleichzeitig erfreut. Da stand SIE, ganz anders, als ich es erwartet hatte.

Mein erster Gedanke war: Durch eine Tür kam man in ein Bad mit Toilette, und auch hier war alles bestens, jede Menge Stoffhandtücher usw. Bis dahin stimmte jedes Detail. Nachdem Lady Pia mir das Studio gezeigt hatte, einigten wir uns auf eine halbe Stunde, da ich trotz der traumhaften Ausstattung immer noch skeptisch war. Den Schrankschlüssel, der an einem Lederband befestigt war, sollte ich mir um den Hals hängen.

Dies tat ich selbstverständlich. Während ich auf sie wartete, gingen mir alle möglichen Sachen durch den Kopf, doch ein Gedanke beherrschte alles! Mit auf den Boden gesenktem Blick konnte ich erkennen, wie sich die Tür öffnete und schlanke Frauenbeine in hohen Schuhen hereinkamen.

Lady Pia war zurück! Meine Ahnung wurde sofort bestätigt, als sie mir erklärte, wie ich mich während einer Session mit ihr zu verhalten hätte. Dabei fixierte sie mich mit einem Blick, der wohl jedem Mann durch Mark und Knochen ginge! Unentwegt waren meine weit geöffneten Augen auf sie gerichtet.

Was sie keinesfalls dulden könne und was sie sofort in Rage bringen würde, wären Lahmarschigkeit und Dummheit. Sie griff fest in meine Haare am Hinterkopf und, zog kräftig nach hinten und sah mir dabei wiederum in die Augen. Merk Dir das, sonst werde ich es Dir beibringen müssen - und das willst Du nicht, glaub es mir!

Es war bereits jetzt der absolute Wahnsinn, obwohl eigentlich noch nichts passiert war. Sanft strich sie mir nun über die Wangen und erklärte mir weiter Spielregeln, u.

Da ich nicht sofort antwortete, weil mir kleine Tornados durch den Kopf wirbelten, setzte es sofort wieder eine heftige Ohrfeige.

Ich verspürte in diesem Moment zum ersten Mal eine gewisse Angst vor einer Frau, die mir körperlich weit unterlegen war. Genau dieses Spiel, dieses echte Spiel mit der Macht, war es, das ich immer gesucht hatte! Ich gab mir alle Mühe, Freude zu zeigen, um ihr zu gefallen und ihren Befehlen gerecht zu werden. So, als wenn sie ein Ziel erreicht hätte und sich darüber freute. Sie versuchte zwar, dies nicht allzu offen zu zeigen, dennoch konnte ich es deutlich fühlen.

Gedemütigt und mit einem brennenden Schamgefühl tat ich, was mir Lady Pia gebot. Als ich nun, knieend vor ihr, meinen Arsch weit geöffnet präsentierte, berührte sie erst meine Pobacken und dann mein Poloch mit ihren endlos spitzen Absätzen.

Folge mir auf allen Vieren, aber zackig. Ich drehte mich um und versuchte, ihren schnellen Schritten zu folgen, was jedoch in meiner Haltung völlig unmöglich war. Was mich dabei verwunderte, war eine ca.

Aber damit nicht genug! Auf den Holzkasten stellte Lady Pia noch zwei ca. Meine Gefühle schwankten noch stärker als vorher zwischen Erregung und Angst, mein Hirn war ununterbrochen mit vergeblichen Versuchen beschäftigt, zu erahnen, was mit mir passieren würde. Ich rechnete in diesem Moment mit fast allem: Peitschen, Klammern, Gewichte usw. Doch während ich mir noch die einzelnen Varianten ausmalte, griff sie zu einem langen Seil.

Am ganzen Kreuz waren Haken im Abstand von ca. Das kann man sich etwa wie das Schnüren eines hohen Stiefels vorstellen. Lady Pia blickte mir dabei immer wieder in die Augen und steigerte meine Geilheit, indem sie meine erogenen Zonen immer wieder fast zufällig und spielerisch mit ihren langen, feuerrot lackierten Nägeln, die man auch als "Krallen" bezeichnen könnte, berührte.

Jetzt befestigte sie an meinen Brustwarzen zwei Klammern, die an Teile aus einem Elektrobau-kasten erinnerten. Wiederum war ich verwirrt: Ach das ist gar kein Ausdruck mehr dafür Meine unvorstellbare Geilheit wuchs weiter und weiter. Am liebsten wäre ich jetzt schon gekommen! Aber es konnte ja nicht mehr lange dauern, da die halbe Stunde sicherlich gleich verstrichen sein würde. Mit diesen Gedanken versuchte ich, meine Lust im Zaum zu halten, doch einen wild gewordenen Hengst kann man eben nur schwer bändigen.

Lady Pia beschrieb mir immer wieder ganz beiläufig, was sie nun alles mit mir tun könnte. So wurden gleichzeitig meine Phantasien angeregt und meine Ängste geschürt. Mein Blick fixierte während der ganzen Zeit Lady Pia gerichtet und registrierte jede einzelne ihrer geschmeidigen Bewegungen.

Ich konnte mir aber nichts anderes vorstellen, und das machte mich fast besinnungslos, da ich sehr kitzelig bin. Dieses mir bisher unbekannte Gefühl, so hilflos zu hängen, war unbeschreiblich.

Ich konnte mich jetzt überhaupt nicht mehr bewegen. Nun schob Lady Pia auch die Holzkiste zur Seite. Unter mir war nur noch Luft! Wie Mailath-Pokorny selbst sagte, angeblich zu lang. Es mag zwar demokratiepolitisch beruhigend sein, dass einem einflussreichen Kulturpolitiker wie dem Wiener Kulturstadtrat ein Wunsch nicht erfüllt wird. Dass aber für dieses minütige Rondo, in einer 3-Stunden-Sendung kein Platz ist, leuchtet nicht ein.

Vielleicht nur soviel dazu: Wenn Atom Heart Mother später von Musikkritik und Band abgelehnt wurde, dann doch nur, weil das Album wegen der hohen Investitionen in Chor, Bläsergruppe und eine der ersten Quadrophonie-Abmischungen die kommerziellen Erwartungen nicht einlöste. Hier griff übrigens Arrangeur und Mitkomponist Ron Geesin mit angehaucht mittelalterlich choraler Musik und Orgel ohne Schlagzeug noch stärker ein wie vielleicht George Martin bei den Beatles - Otto Brusatti, bitte kommen!

Diese Frage anhand des ORF-Fernsehberichts von Ossiach zu klären, scheinen sich die Herren Neuhauser, Wienerroither und Kneihs gar nicht gestellt zu haben, wenn sie das überhaupt recherchierten. Nicht alles an der "Suite" ist akzeptabel. Die Soundabmischung ist gelungen. Die vorgefertigten breiten Samples Apocalypse Now!

Und nicht zuletzt der unerwähnt gebliebene Cover, von dem uns eine Kuh den Kopf zurückwendend anblickt und auf dem sonst nichts, nicht einmal der Name der Band oder des Albums aufscheint. Gerade im Radio würden knappe visuelle Beschreibungen auflockern, wie ja überhaupt die Cover von Pink Floyd der Rede wert sind, gerade weil sie dem Konzept eines Albums oft entgegenstehen.

Experten waren keine eingeladen, als ob es in Österreich keine gäbe. Als Experte wurde der Soziologe Hartmut Rosa erst gar nicht gefordert. So blieb auch Rosa zu Friedrich Kittler unbefragt, der den Romantizismus Pink Floyds prominent aus technologischen und nicht soziologischen Bedingungen ableitete.

Man hätte den geladenen Gästen mehr Zeit und Freiheit an Diskussion geben sollen. Fünf gut ausgewählte Gäste reichen, einen Moderator eingeschlossen, der Diskussionsleitung gelernt hat und das nicht wie öfters auf Ö1 in einem learning by doing übt. Acht männliche Stimmen können vokal und inhaltlich kaum mehr auseinandergehalten werden. Dass keine Frau teilnahm, ist nicht nur vor diesem Hintergrund unverzeihlich.

Ist deswegen die Freitagnacht seit dem 1. Die Sendung sollte um eine Stunde vorgezogen werden! Wie wohltuend, dass die Spielräume - Nachtausgabe am 5. Mai schon um 22 Uhr 08 begann! Wiederholungen sind ohnehin überflüssig, seit es "7 Tage Ö1" im Streaming gibt, seit 2. Man wird wohl zu einer intellektuell anspruchsvolleren Nachtschiene - Diskussion!

Generell sollte gelten, dass Musik genau eingesetzt und bis zum Ende ausgespielt wird. Auch sollte alles getan werden, dass Reflexion und Expertise Platz haben, und dazu die Sendung finanziell besser ausstattet werden. Dieser Wunsch ist mit der Reform zum 1. Sorry, Herr Knessl https: Ihre Nachfolge Christian Scheib — es tut mir weh, bei all seinen Verdiensten das feststellen zu müssen — hat sich als den zeitgenössischen E-Musikbegriff berechtigt erweiternd, von einem Konzept zu zeitgenössischer E-Musik aber nichts mehr wissen wollend erwiesen.

Man kann schon anhand des Wikipedia-Eintrags die geringe Bedeutung ermessen, die der Linzer Rock-Band Eela Craig zukommt, war er doch seit keinem Update unterzogen gewesen das Album Erdenklang scheint bis heute nicht in der Diskografie auf, Wie herausgestrichen wurde http: Kein Hinweis auf hörbarste Anleihen bei anderen Bands. Einmal spricht Scheib über ein halbwegs hörenswertes Stück drüber, das dann wieder nicht ausgespielt wird.

Keine Information, wieso es nicht auf Platte gepresst wurde. Bei dieser Unambitioniertheit verwundert es nicht, dass das teilweise gelungene "christliche Konzeptalbum" Missa Universalis Wikipedia , das eine Audienz beim Papst eintrug, nur gestreift und nicht zur Gänze gespielt wird. Als ob sich 40 Minuten in drei Stunden nie und nimmer ausgehen! Reflexion, Kontext, Einordnung, Bewertung? Problematisierung des Verhältnisses von Klassik und Rock auf Ö1?

Scheib setzt seinen über viele Jahre bei Zeitton erarbeiteten Ruf aufs Spiel. Warum sollte dann Ö1 Pop- und alternative pop-Programme spielen? Warum spielt sie dann Duke Ellington in "Ö1 bis zwei"?

Bei den Riesen-Raves wurden. DJs im Stundentakt durchgeheizt. Alle waren auf Drogen, alles war. Als letztes Stück spielte ich. Als Gag - und Kritik. Weil's die Leute eh gar nicht mehr gepeilt haben,. Jegliche Veränderungen sind möglichst sachte vorzunehmen - Dem schwächelnden "Welt Ahoi! Neu am Sonntag und nach null Uhr. Leiterin der Ö1-Musikredaktion ist seit Elke Tschaikner. Geboren , leitet sie seit das Grazer Festival musikprotokoll. Damit löste sie Christian Scheib ab, der bis Ö1-Musikchef war, von bis Leiter des musikprotokoll im steirischen herbst und von bis das RSO Wien künstlerisch und organisatorisch betreute.

Diese Funktion hatte zuvor Christiane Goller inne, die ihrerseits Maria Rennhofer als Ö1-Kulturchefin abgelöst hatte und in dieser Position bis ? Tschaikner ist seit für Ö1 tätig und fiel mit einem beeindruckenden zweistündigen "Diagonal" auf, in dem sie Joni Mitchell auf der Grundlage ihres Besuchs bei der Sängerin auf deren Wohnsitz an der kanadischen Westküste porträtierte.

Tschaikner schloss an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ein Lehramtsstudium der Musik- und Instrumentalmusikerziehung Klavier und klassischer Gesang mit der Diplom-Arbeit "To make a lady out of jazz? Paul Whiteman und das Konzept Symphonic Jazz" ab. Darauf hätte man nach den Spielräumen am Mai breit gewürdigt. Dem nicht genug, räumte Tschaikner auch einer verbalen Begründung des Stellenwerts der Musik von James Last breiten Platz ein wie nicht annähernd einem anderen Musiker oder Komponisten vor- und nachher.

Auch jetzt glückliche Herzen hier in diesem wunderschönen Raum im Wiener Rathaus. Glückliche Herzen, weil wir einen Musiker und Menschen feiern dürfen, der seine Lebensaufgabe darin gefunden hat, mit seiner Musik den Menschen ganz sanft 'Happy Hearts' zu implantieren. Seit Jahrzehnten, auf allen Kontinenten dieser Erde. Eine Trademark, die Sicherheit vermittelt dass - auch wenn James Last und sein Orchester sich verändern und auch älter werden -, dass das Lebensgefühl, das dahinter steckt, die Liebe zum Entertainment und zur Musik unverändert bleiben.

Sondern immer für bestimmter Musikerinnen und Musiker. Seine Musikerinnern und Musiker. Und gerade deshalb ist dieses Orchester auch eine Emotionsmaschine. Eine, die sich auch umdeuten lässt: Oder besser mehrerer Jahrhunderte: Berg lässt dem Gast aus Amerika seine 'Lyrische Suite' vorspielen. Alban Berg sagt nur: Nur fünf Jahre zuvor wurde Gershwins 'Rhapsody in Blue' uraufgeführt.

Es war das erste Mal in der Musikgeschichte, dass eine Jazzband in einem klassischen Konzertsaal auftreten darf. Das Paul Whiteman Orchestra. Diese Frage war also immer schon eine fragwürdige. James Last hat sie auf seine Art beantwortet. Und war dabei nicht immer unumstritten. Für meine Generation ist diese Frage obsolet. Wir wollen keinen Unterschied machen, weil wir ihn nicht spüren.

Es gibt Tausende, es gibt Millionen. Die Sendung wird seit der Abschaffung von " Ö1 bis zwei" seit 1. Mai nur mehr "Le Weekend" genannt. Sie gilt, die Erfahrung und Tradition des "Pasticcio" radikalisierend, der Gegenüberstellung von Musik quer durch die Genres unter dem Titel eines eher ikonographisch angelegten Themas. Diese Gegenüberstellungen fallen oft hart aus. Die essayistische Qualität von " Ö1 bis zwei" wird nur selten erreicht. Gelungen jedenfalls war die Sendung am 3. Anders "Le Weekend" am Weil Lyotard für Scheib enttäuschenderweise einen Kommentar zu Kant für Experten geschrieben hat und diesen noch dazu nur zu den Paragraphen 23 bis 29 von Kants Kritik der Urteilskraft?

Nicht klar wiederum war, wieso Lehrer als 'Löhrer' anstatt, wenn schon, mit einem englischen "a" ausgesprochen wurde. Dann ein "Le weekend" mit "Intime Briefe: Songs of Love and Hate" am Wie nicht selten ist die Ansage von Tschaikner ungenau.

Es ist nicht "Musik für Streichquartett", sondern das 2. Streichquartett, was erst verspätet gesagt wird. Kann man so formulieren: Dabei ist gerade das falsch: Ungesagt bleibt, dass letzterer Song die Sexsucht der 80er Jahre behandelt. Danach, als ob die ganze Sendung Cohen gewidmet war, was ja auch letztlich stimmt, da es von der Netto-Sendezeit her primär um den eben verstorbenen Cohen geht, auch noch Scheib rezitierend: Aber auch der Sendungsschluss von "Le Yachting.

Musikalische Explorationen zu einem eleganten Sport" am 6. Dann, nach zwei Minuten 1: Also eine alternative Studioversion, die im Arbeitsprozess bis zur fertigen, später legendären Aufnahme entstanden ist. Muss man sagen, dass Klassik und zeitgenössische E-Musik in den harten Vergleichen schlechter abschneiden, ja das Nachsehen haben? Sowohl punkto Kontext wie Dauer?

Die Musikliste vom Orpheus üben, Lektion 2 - Don't look back bejaht das: Das akustische Beiwerk Applaus Auf diesen Sockel stellt das Publikum. Kos' Angriffslust, Roithers Gleichgültigkeit. Die Zäsur betonen und gleich wüste E-Gitarren losfetzen lassen? Oder Popverächter, die es unter den Klassikfans immer noch geben soll, mit hörfreundlicher Musik höflich dazu einzuladen, auch beim nachphilharmonischen Schnitzel Ö1 eine Chance zu geben? Öffentlich ist es jedenfalls intolerabel, weil senderschädigend, wenn eine Ö1-Chefin unbekümmert in einer namhaften Tageszeitung ihre Präferenz für die Popmusik eines kommerziellen Easy-Listening-Senders bekennt: Verbissen gegen die Klassik Freitag nachmittags.

Mai wieder tut, durfte während der letzten Jahre unter dem Titel "Apropos Musik" die klassische bis moderne Musik der Salzburger Festspiele und anderer Festivals bringen, wenn vermehrt Walzer und Messiaen gebracht wurden. So konnte Klaus Wienerroither 4. Ähnlich verbissen — da müssen wir durch! September mit "Hübsche Songs und weniger hübsche Urheberrechtsverletzungen 3 ".

Wie fürs Seniorenheim bringt Neuhauser belehrend: Oktober in "Ö1 bis zwei" meinte, Banks sei der Gitarrist der Band Genesis gewesen, wo doch Banks tatsächlich der Keyboarder der Band war, der für manche LPs auch zur akustischen 12seitigen Gitarre griff.

Es sind aber nicht nur die in den letzten Jahren von Tschaikner herangezogenen Musik-Moderatoren, die eine Aversion gegen klassische Musik darstellen dürfen und damit antreiben. Auch Journal-ModeratorInnen sind auf Linie. Und nach dem Beitrag des Nachrufs auf Marriner: Halt eben ohne ihn. Brauchen wir nicht, im Zweifelsfall.

Wenn er nicht will, dann soll er's eben bleiben lassen! Man täusche sich nicht. Es geht nicht um eine Person, die einmal entgleist. Es ist nicht nur der akustische Habitus Ausdruck von jemandem, der wenig Affinität zur Hochkultur zu haben scheint.

Dahinter lauert der Hass und die Unerbittlichkeit, die so wie der Kulturmaschine 'Kulturbetrieb' auch der Medienmaschine 'öffentlicher Rundfunk' innewohnen und die die Vermittler in den Medien ihrerseits nur gehorsam als Unbehagen der Kultur zu Gehör bringen. Weil das im Sinne des österreichischen kategorischen Imperativs im Radio als selbstverständlich zugemutet wird, aber nicht ist, nehme ich, Cornelia Vospernik - so liesse sich vorstellen - , mir heraus, zu sagen, was ich mir so denke und sei es in Form einer Entgleisung.

Oper und Last Night of the Proms Was Vospernik bezeichnet, stimmt jedoch mit der Gesamttendenz der Verdrängung der Klassik auf Ö1 überein, wie sie aus dem gebrachten Musik-Programm und seinen Umformungen in den letzten Jahren herauszuhören und -lesen ist. April , nicht einmal der Status einer eigenen Sendereihe zugestanden. Mai gestrichene "Oper in der Nacht" von Dienstag nach den 0. Leider entspricht diese Mauerblümchenbehandlung dem, was in der Sendung selber passiert. Die Beschreibungen der Handlung sind sicher präzise, mitunter aber etwas ältlich.

Die Interviews in der Pause sind interessant, könnten aber bei Direktübertragungen auch mehr live sein. Besonders gehen - im Radio! Nicht nur bei der Oper. Sie ist mit dem "Ö1 Konzert. Aber der aktuell brachliegende Samstag-Abend ist zu wertvoll, als dass nicht auch die Operette, das Musical und das Sprechtheater aus Graz, Klagenfurt, Innsbruck als Bühnen-Abend zum Zug kommen, um von den Festspielausnahmen vom Boden - bis zum Neusiedler See nicht zu sprechen.

April auf die unsägliche Zeit am Dienstag ab Und warum wurde die 90minütige feiertägliche "Opernwerkstatt" fallen gelassen, die von Volkmar Parschalk und Peter Dusek einst so engagiert betrieben wurde? Die Missachtung der Oper auf Ö1, angefangen mit der Sendungsbezeichnung und der Signation, entspricht der Tendenz der Radio- wie Fernsehmacher von heute, eine Programmschablone homogen für alle Tage der Woche durchzudrücken.

Wer aber braucht Nachrichtenjournalwetter, wenn es am Wochenende keine Nachrichten gibt und die Redakteure ohnehin schon jetzt auf yellow Meldungen zurückgreifen wie diejenige von einem Kind, das aus einem deutschen Hochhaus geworfen wurde. Wie schön, davon an einem entspannten Sonntag zu erfahren! Peter Kislinger jedenfalls moderiert ausnahmsweise am Sendeplatz des Samstagoperntermins, ausnahmsweise an einem Samstagabend und ausnahmsweise zur Fernsehzeit um 20 Uhr Und ausnahmsweise ist es auch er, der sonst für Opern nicht zuständig ist.

Die "Last Night of the Proms" http: Wenn nur die zwei Bearbeitungen von Brahms' Werken nicht wären und eine davon mit Trompete den letzten Ton verhauen würde.

Wenn nur nicht das ganze Programm wie der behäbige Schlussmarsch im sommerlichen Waldbühne-Konzert der Berliner Philharmoniker klänge und so dürftig wie die Programmangaben wäre: So wie Kislinger die "Proms" präsentiert, würde man schlicht für unmöglich halten, dass auf diesem Festival auch Werke von KomponistInnen wie Steve Reich oder Galina Ustvolskaya aufgeführt werden, aber die "Last Night" ist ja am wichtigsten, oder?

Wie wär's einmal zur Abwechslung mit dem Lucerne Festival, mit interessanteren Dirigentinnen und einem Abend, der Olga Neuwirth gewidmet war? Oder ist das für den ORF zu teuer? Wir treffen uns nicht mehr bei der Klassik. Ein prekärer Fall ist inzwischen der Klassik-Treffpunkt. Seit Karl Löbls und Heide Tenners Zeiten, welch letztere sich einmal vorbildlich gründlich auf eine sehr gehaltvolle Sendung mit Pierre-Laurent Aimard vorbereitete, sollte sie der Klassik dienen, damals wohl der Szene der klassischen Musik und der Welt des Burgtheaters.

Jedenfalls ging es um eine musikalische Objektivität, eine Antisubjektivität, die das Epitheton "klassisch" verdient. Man könnte auch sagen, es gibt zwei Reihen von Eigenschaften, mit denen jeder Begriff der Klassik zurechtkommen muss - beliebt, berühmt, kanonisch, aber auch alt, zeitunabhängig, ewig. Und dann ging es im Gespräch um moralische Standards, die die renommierten Gäste aus ihrer Lebenserfahrung auf aktuelle Phänomene anwandten.

Dadurch wurden sie geschickt für eine Sendung in Intellektuelle verwandelt. Diese Zeiten sind perdu. Der Klassik-Treffpunkt verkommt zur mehr oder weniger gehaltvollen Promotion.

Nicht, dass Michael Haneke nichts zur klassischen Musik, ja überhaupt, zur klassischen Kultur zu sagen hätte! Die Musikauswahl ist hit-lastig. Hosp vermag nicht, der Jazzsängerin und -pianistin viele mehr zu entlocken als: Hank meint später, dass man Karriere und Leben nicht planen kann. Aber Hosp lässt sich darauf nicht ein. Es gelingt ihm nicht, sich auf Hank einzustellen. Es kommt nichts heraus. Viel zu langes, spannungsloses und Hosp selbstgefälliges Gerede.

Aber nur wenige Takte. Leider meint Hosp dann zum Schluss der Sendung entgegen seiner ursprünglichen Absicht die Hörerfrage noch beantworten zu müssen. Wirkliche Schubertkenner hören den Klassik-Treffpunkt wohl nicht mehr.

Hank hat — eigentlich sensationellerweise, was Hosp aber übergeht — als Erste die Rechte für die Jazzbearbeitung der gesamten berühmten Filmmusik bekommen. Das erfahren wir weder von Hank noch von Hosp.

Und Hosp, der offensichtlich kein guter Journalist ist, kommt gar nicht auf die Idee, Hank zu fragen, wie sie überhaupt die Rechte bekommen hat. Vielmehr soll Hank sagen: So geht ein Klassik-Treffpunkt frustrierend zu Ende. Die wichtige Frage, warum Hank, aus einer Klassikerfamilie kommend, zwar bis 18 am Mozarteum studierte, dann aber beschloss, sich von der Klassik abzuwenden, bleibt während der ganzen Sendung ungefragt.

Diese Klassik-Geringschätzung zeigte auch Otto Brusatti am 1. Uhr …Wir steigen jetzt ein, ah, in den Schluss der Exposition und lassen, in diese ganz besondere Durchführung, noch klingen, und wenn wir in der Reprise sind, müss' ma wieder hinaussteigen. Wir wollten vorspielen, was ein, eine, sagen wir, sehr besondere Auffassung eines unserer heutigen Gäste ist.

Aber, immerhin, das Wir-"schwindeln uns ein bisschen hinein" in Brahms, das gilt, weil es charmant ist. Gattungen klassischer Musik vor und nach Seither, bis zum Mit der Klassik umspringen: Sehr langsam ist das über die Jahre mehr geworden. Dennoch, "Guten Morgen Österreich" - ohne Komma! Das ist Arbeit, die auf die Sekunde genau kommen muss, wenn etwa etwas passiert, eine Zwischenwerbung oder die Nachrichten länger dauern oder die Musikprogrammierung zeitlich knapp ist.

Zudem besteht die Gefahr, dass das Morgenprogramm klammheimlich zur Werbefläche mit immer kürzeren Stücken verkommt: Eigenwerbung und Veranstaltungswerbung nehmen seit , zu. Auch sonst ist E-Musik in den letzten Jahren auf dem Rückzug, siehe die Musikviertelstunde unter anderem. Die vorletzte Programmreform, "Politur" genannt diese Ö1-Eigenbeschreibung ist seit dem Herbst in oe1.

Die Musikfarbe ist nicht klassisch, sondern modern. Wie das "Nachtquartier" klingt, wissen wir: Und mit modern meinte Roither definitiv nicht E-Musik des Jahrhunderts und schon gar nicht - horribile dictu! Aber wer will schon um 0 Uhr 05 auf Ö1 jung sein? Soll doch FM4 wochentags um Mitternacht talken. Nein, die Musikfarbe muss im Grundton die "Farbe" der klassischen Musik beibeihalten!

Hier wäre Gelegenheit, wichtige Information zu geben und dem Verfall des historischen Sinns im Bildungsradio entgegenzuwirken: Musik von musik- gebildeten Menschen für gebildete Hörer. Wie gesagt, die Qualität dieser Sendung ist in Gefahr.

So kam folgende Ansage Sonja Watzkas am Nur, in der Sendung werden lediglich 6: Ö1 steigt also an diesem Morgen ab Minute 0: So drängt sich Argwohn auf: Warum wird eingeblendet, und nicht auch mitgeteilt, dass wir ein Drittel des ersten von drei Sätzen des Konzerts hören?

Neun Monate später sind solche Manipulationen fast schon gängige Praxis. Die Schleusen zur Überflutung mit willkürlichem und unkontrolliertem Vorspielen vorbei am Willen der Komponisten sind geöffnet. Bernhard Fellinger sprach Ende April in die Pause eines Stücks unmittelbar vor de r Sendung "Gedanken zum Tag", um zu bemerken, dass es noch nicht fertig war. Zu befürchten ist eher, dass langsam eine Annäherung an "Klassik Radio" wie in Tirol und Salzburg vollzogen wird: Diese sind bewusst so gewählt, dass insgesamt eine bessere Durchhörbarkeit des Programms entsteht.

Watzkas Knechtung in Guten Morgen Österreich. Man lässt sie und die anderen also absurde, knechtische Dinge ausführen, wie die Wettervorhersage. Nur, die Wettervorhersage ist der Information rein logisch und nicht nur organisatorisch näher. Sollen es doch die Morgenjournal-ModeratorInnen selber machen! Oder sind sie sich zu gut dafür? Eigentlich geht es um etwas anderes. Es ist der zunehmende Druck zu spüren, dass Musik und Kultur durch das Wort der politischen Nachrichten verdrängt werden.

Am Sonntag, den 4. Hat sich dafür Thurnher, bekennender Klassik-Fan und Vorstandsmitglied des Klangforum Wien, breitschlagen lassen für eine eines Thurnher unwürdige Liste an Musik zwischen den 'Gedanken'? Wie Glaser beinahe triumphierend festhält, sei die Musikabfolge in Abstimmung mit Thurnher entstanden: Hat Armin Thurnher auch Ö1 gemeint, wenn er sagt: Und das kann man sozusagen vom Gedruckten der Boulevardmedien bis zum Extrembeispiel des Formatradios betrachten, wo ja das Programm dann solange abgeglichen wird, bis genau jene Schlager gespielt werden, die die angepeilte Altersgruppe auch hören will.

Im Gegensatz dazu das Qualitätsmedium, das eigentlich auf den Überlegungen der Produzenten beruht, auf den Entscheidungen, was wichtig wäre und was gesendet, was geschrieben, was gedruckt werden müsste. Die kommerziellen Medien haben viel Geld, aber die können auch affektiv die Leute zu Dingen bringen, bei denen sie sehr leicht ihre Würde verlieren, sei es, dass sie zu populistischen Exzessen ermutigt werden, sei es aber, dass sie sich selber zum Affen machen, um nur sozusagen diese mediale Aufmerksamkeit zu bekommen von Casting-Shows bis zur Teilnahme an irgendwelchen Foren auf der einen Seite und andererseits von Kommentatoren, die dann so Dinge schreiben wie: Und die andere Seite, die immer mehr als bedrohte Art anzusehen ist, das sind die Qualitätsmedien, auch die öffentlich-rechtlichen Medien wären dazu aufgerufen, diese Art von Medien, die grundsätzlich das Ziel haben, so etwas wie einen gesellschaftlichen Diskurs aufrecht zu erhalten und deswegen auch riskieren, bei ihrem Publikum nicht das Liebkind zu sein und dem Publikum nicht hinten 'rein zu kriechen, und nicht alles zu tun, was dieses Publikum von ihnen erwartet.

Ich glaube auch im Übrigen, dass das eine ganz wichtige Unterscheidung ist, nach dem man Medien betrachtet: Fidelio mit kleinem f. W ie eine gut eingeführte Hotelkette mit Webseite gleichen Namens soll 'fidelio' dem Genuss dienen. Nur m it der Eingabe von Daten kann man ungeschaut testen. Zu befürchten ist, dass das ein Rohrkrepierer wird http: Aber es sind noch mehr Schätze da. Aus vielleicht guten Gründen wird das Verzeichnis des Rundfunk-Archivs geheimgehalten. Natürlich, Begehrlichkeiten würden entstehen.

Aber gehört nicht uns ÖsterreicherInnen dieses Archiv? Ö1-Chef Peter Klein meint ja. Moderation von Alte Musik - neu interpretiert. Nicht dass die Qualität der Musik unbedingt abgenommen hat. Es besteht seit einiger Zeit Lieblosigkeit und Sorglosigkeit bei der Moderation von Konzerten, etwa den Konzerten am Vormittag um 10 Uhr 05, den Abendkonzerten unter der Woche, der Matinee am Sonntag und am meisten beim Sonntagsabendkonzert - letzteres ist ja seit dem 1.

Le Concert des Nations, Leitung und Viola da gamba: Es hat nämlich nicht nur eine besondere Konstruktion, sondern klingt auch relativ unförmig. Auch ist wenig Besetzung festlegt. Aber nein, es wird die Anekdote von Forkel aufgewärmt und nach dem Stück noch kurz gesagt, dass Jordi Savall das Werk kurz nach seinem 70er aufführte.

Kein Wort über die fabelhafte und durchaus ungewöhnliche, natürliche, bisweilen jazzige Leistung des Ensembles Concert des Nations — entsprechend der Tatsache, dass das Werk bei Bach aus der Improvisation entstanden ist.

Der Musiker sind hier wenige; sie hätten durchaus genannt werden können. Wo bleibt der Ö1-Kulturauftrag einem Bach gegenüber, der im Konzert ohnehin nicht öfter als gefühlte fünf Mal in Tagen vorkommt wenn er nicht gerade als Zugabe eines Geigers in der "Matinee" auftaucht? Hat Trebuch überhaupt daran gedacht, dass ihm mit Wikipedia vorzügliche Information zur Verfügung stünde?

Wie soll Ö1 von innen heraus den aktuellen Werbeanwandlungen trotzen? Aber diese Versäumnisse sind nicht alles. Gombert stand in den Diensten Karls V. Trebuch scheint uns zehn Minuten vor Schluss der Sendung überraschen zu wollen: Wenn das zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen war, dann war wohl alles zu spät! Zunächst gab es keine Nachweise auf der Ö1-Webseite http: Auch in der Sendung kam keine Information zu den musikalischen Kompositionen, zum gesungenen Text — lediglich die Musikgattungen Messe und Motette benannte Trebuch — , zum Komponisten und seinem Rang klingen tut die Musik erstrangig , zum musikalischen und überhaupt geschichtlichen Kontext.

Dabei hätte Trebuch durchaus Zeit gehabt. Keine Gemütlichkeit mehr am Sonntag: Seit einigen Monaten gibt es keinen einleitenden Applaus mehr wie auch nicht "Aus dem Konzertsaal" sonntagabends am 2. Oktober , welchem Umstand oft wenig gehaltvolle und wenig feierliche Ansagen zu entsprechen scheinen.

Auch die Schlussapplause werden immer kürzer und an ihrem Ende immer schneller abgedreht. Sicher, es braucht nicht mehr wie früher einen minutenlangen Applaus nach einer zugegeben starken Leistung. So begann die Matinee am Aber es war dem sehr langsamen, zart ausklingenden Stück nur ziemlich kurzer Applaus gegönnt, auf den dann eine für die Matinee unpassende, explikative Ansage von Johannes Leopold Mayer quasi aus dem Schnitt, dem Nichts heraus zum nächsten Programmteil wies.

Was fast nie vorkommt: Dem Konzert, das den Philharmonischen Abonnementkonzerten aus dem Musikverein entnommen war, fehlte die Begründung, warum es nicht schon vor einer Woche und zwar live wie alle Philharmonischen gebracht wurde. Meistens bleibt nach dem Konzert noch Zeit für mehr als ein paar Takte Musik. Aber auch hier Schlamperei, etwa wenn Nicole Brunner nach einer Aufzeichnung eine kleine Auswahl aus dem Wohltemperierten Klavier bringt und nicht einmal zuwege bringt, dass das letzte kurze Stück ganz zu Gehör gebracht wird.

Es hat gute Tradition, dass der Eindruck eines Symphoniekonzerts nach dessen Ende nicht durch ein weiteres symphonisches Stück mit analytischen Erklärungen gemindert wird, wie leider auch schon geschehen.

Scheib, Koroliov und die Moderation des Sonntagabendskonzerts. Welcher Satz der folgenden Passage ist nicht Kitsch? So sind wir in Kontakt gekommen. Man könnte es kaum dramatischer ausdrücken als Ligeti selbst: Juni im Mozart-Saal des Wiener Musikvereins.

Das Programm wird anscheinend so gemischt gebracht wie im Konzert, ohne dass Scheib vorher oder nachher ansagt, welches Stück welchem folgt — teilweise ist es bei gutem Willen ja zu erkennen. Die sechs der elf Stücke der musica ricercata sagt Scheib so an: Aber bei einer derart analytischen Moderation wie derjenigen Scheibs wirkt Applaus fremd und überflüssig.

Das gibt am Sonntag Abend ganz schön viel zum Denken auf. Sodann kommen vier Ligeti-Etüden aus den er Jahren 1: Wenn schon so viel gesprochen werden muss, dann wäre ein Kommentar darüber angebracht, ob Koroliows Konzept überhaupt aufgegangen ist.

Hier wäre Platz für die musikkritische Urteilskraft, mit der Christian Scheib einst angetreten ist und es zum Musikchef von Ö1 brachte. Karl Löbl hätte so etwas nie ausgelassen! Unverständlicherweise werden die vier Stücke - elf Minuten!

Die Webseite ergänzt das erst später; dass von Mozart etwas dabei ist, wurde auch erst später getilgt. Gerade noch Zeit gibt es für eine alles andere als elegante, rätselhafte Absage mit den Worten, die nach Grabinschrift klingt: Sehr wohl aber, dass die Sängerin Joyce di Donato ziemlich in der Linie von Tengels eigener Sendung "Stimmen hören" nach fast jedem einzelnen Lied eine An- und Absage, aber wenig Applaus zugestanden bekommt - wo ist da "Aus dem Konzertsaal"?

Live-Sendung oder meist aufgezeichnet, Tripelreihe mit Brusatti Wagner , Schubertiaden, die obligaten Funkhaus-Orgeltermine kostet wenig , dann wieder Symphonisches, nicht immer erste Qualität, Nachwuchs.

Kammermusik mit klassischer und romantischer, leider wenig frühmoderner Musik zum angenehmen Sonntagsausklang war schon lange nicht mehr der Hauptcharakter der Sendung. Der jüngste Gipfel der Enttypisierung des Sonntagsabendskonzerts: November "In honorem Francisci Josephi" am Es kam, wie es kommen musste. Werturteile sind nicht in der Natur dieser Arbeit,. Das voraufgezeichnete Interview auf Ö1 wie schon seit Langem auf Ö3, unterbrochen von Musik, oder soll man sagen: Musik, garniert mit Talk?

Die Musikauswahl ist offensichtlich ohne Hinterhäuser getroffen worden: Das Buch der Bücher. Sogleich lenkt Baier das Gespräch auf das anscheinend von ihm gewählte Sendungsthema Kulturförderung mit dem Titel "Droht der Kulturinfarkt? Wohl gab es hier wie sonst auf Ö1 bis zum Zeitpunkt der Sendung keine adäquate Diskussion dieses demagogischen Machwerks. Baier quasi beehrt sich gleich eingangs, Platons Diskussion der positiven oder negativen Rolle der Musik in dessen "Staat" zu streifen und, irgendwie ein Zwischenglied auslassend, Hinterhäuser scheinheilig zu fragen, für welche Musik denn Hinterhäuser sei.

Leider sagt Hinterhäuser nicht, für welche Musik er nicht ist nämlich Popmusik. Aber seine Antwortet ist nicht schlecht, wenn auch unklar bleibt, was die Instrumentierbarkeit von Beethovens Neunter damit zu tun hat.

Kommt Baier verkatert ins Studio? Was wäre der Sinn, das auch nur zu fingieren? Kerbler bringt die Cafe-Sonntag-Karte: Dann leitet Baier Cohen's Suzanne ein, eine unbenannte Live-Aufnahme und will damit boulevard-typisch Hinterhäusers Jugend definiert haben. Baier zielt das erste von zahlreichen Malen anlassig auf die Person Hinterhäuser: Hinterhäuser viel zu ehrlich: Hinterhäuser bringt freie Assoziationen, die unbedingt nachgefragt hätten werden müssen.

Offenkundig liest Baier Fragen ab oder hat sie einstudiert, denn so schnell kann kein Baier vier Komponistennamen hintereinander nennen. Hier und auch später erfahren wir nichts über Hinterhäusers Arbeit. Einmal gerät Hinterhäuser kurz ins Wanken. Die Gesellschaft schütze Minderheiten, eine prekäre Aussage, denn Hinterhäuser meint eine sogenannte Minderheit der Hochkultur. Das bleibt natürlich, wie fast jede These in der Sendung, von Baier unaufgegriffen.

Dur oder Moll oder Kirchentonart: Die Zwölf-Halbton-Skala ist ein sehr komisches, merkwürdiges, unverständliches Konstrukt. Sie bauen Brücken in den Nebel hinein und wissen nicht, ob das andere Ufer überhaupt da ist. Sie komponieren und komponieren im totalen Vertrauen darauf, dass es ein anderes Ufer gibt, und dass es dann irgendwo wieder weitergeht.

Und ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht mit in diesem Nebel bin. Von ihm kann nicht verlangt werden, dass er gegen einen solchen teuflischen Angriff gewappnet ist. Er, der eigentlich während der ganzen Sendung bekämpft wird, wehrt sich dennoch tapfer. Dann kommt Franz Schuhs eingespielte Glosse. Spätestens jetzt hätte die angebliche Randfunktion der ernsten Musik zu einem zentralen Gewicht aufrücken müssen.

Denn, so Schuh, Rousseau sei ein Kunstfeind gewesen; die Romantiker dagegen hätten das Kunstwerk absolut anstelle der Religion gesetzt - was so nicht stimmt, auch weil Rousseau kein Kunstfeind allgemein, sondern ein Theaterfeind in einer besonderen Hinsicht war, auch selbst komponierte, zum Opernstreit Mitte des Aber wie soll Hinterhäuser gegen Schuh Einspruch erheben, wenn Baier gleich zum nächsten Punkt übergeht?

Hinterhäuser 'erlaubt' sich darauf hinzuweisen, dass die kleinen Kulturinstitutionen ausgetrocknet werden. Darauf Baier plump und unsachlich: Hinterhäuser stimmt Baier zu, wenn auch nur vorläufig: Es brauche auch zweitrangige wie die NÖ Tonkünstler. Doch das interessiert Baier gar nicht. Abrupt und grob setzt er einen Schnitt. Gesprochen und vor allem über das Buch. Nicht einmal die Hauptthese wurde von Baier vollständig angegeben. Baier kratzt mehr oder weniger elegant die Kurve mit der Frage, was ärger sei für Hinterhäuser, das Buch oder Salzburg wo Hinterhäuser damals nicht Intendant wurde?

Blöder und heimtückischer geht es wohl nicht. Hinterhäuser lässt sich sogar darauf ein. Auch in diesem Moment kommt das Gefühl auf, dass uns eine Information abgeht nämlich dass es eben Pereira und nicht Hinterhäuser geworden ist, wegen Landeshauptfrau Burgstaller et cetera et cetera Baier, sich gebärdend wie der Intendant seiner Sendung, zu Hinterhäuser, diesen aufs rednerische Glatteis führend wollend: Wo in der Sendung bleiben diese Basisinformationen?

Was hätte sich erst Langhoff gefallen lassen müssen? Hinterhäuser sagt, dass er diese Musik als Kind geliebt habe. Aber ich, Ö1, zeige Dir, wie man mit klassischer Musik umgeht - Baier schelmisch: Doch damit nicht genug an Kunstfeindlichkeit. Kabarettist Alf Poier muss fortsetzen.

Auf die Frage, wie seine Kunstwerke entstehen, kommt die Antwort: Ach ja, das wäre wenigstens ein bisschen lustig, wenn es denn nur stimmte und auf seine Weise nicht hintertrieben wäre.

Bitte in journalistischer Redlichkeit die niedere Quote erfragen, mit der Aufnahmsprüfungen bestanden werden! Zum Schluss drangsaliert Baier Hinterhäuser noch mit einem ebenso nichtssagenden wie anonymen Posting zu seinem Gefühl zu Alexander Pereiras und nicht seiner eigenen Wahl Gnaaade! Oliver Baier war für Ö1 eine Fehlbesetzung. Baier, der auf Ö3 vor langer Zeit, , mit dem später langjährigen Ö3-Wecker Hary Raithofer die gelungene zweistündige Live-Outdoors-Sendung "Pleiten-, Pech- und Pannendienst" machte, hat, verallgemeinernd gesagt, nur in den seltensten Fällen den Gästen wirklich etwas zu geben.

So stellt sich generell die Frage bis Ende April , als die Sendung abgeschafft wurde: Noch zwei Belege dafür, dass das Unverständnis gegenüber klassischer und zeitgenössischer E-Musik, wenn auch im zweiten Fall nicht die Niedertracht, ein Problem ist, an dem Ö1 massiv laboriert.

Ich bin sehr geprägt von der Unterscheidung Wo wird sind und wo wir gehen, klingt ja überall Musik. Und irgendwann schwimmt das dann auch wieder weg. Dann interessieren Sie mich gar nicht. Und von daher, ich bin da jetzt auch nicht so namenfixiert. Vielleicht ist es manchmal auch eine spannende Sängerin, die mich dann interessiert.

Der andere Beleg ist einem anderen Gespräch mit Hinterhäuser zu entnehmen. Wie sehen Sie einen Künstler wie Prince? Sonst könnte die Schwärze das Grün hinter den Ohren ersetzen, anstatt dass das Radio die Helle der Erkenntnis hervorbringt. Ich gehöre noch zu einer Generation,. Von beiden fortwährend monologisierenden Spendern. Der Rundfunk als Ausdrucksform ist mir sogar in seiner.

Es erstreckt sich auf nahezu alles, was der Neuen Musik widerfährt und widerfuhr. Debussy und Ravel, wenn es noch Neue Musik ist, werden auf Ö1 noch am öftesten gespielt, Skrjabin hin und wieder. Schostakowitsch, Britten, Gershwin - und das geht ja auch in Ordnung. Aber schon Schönberg, wenn es über sein Frühwerk und insbesondere "Verklärte Nacht" hinausgeht, wird in Ö1 so gut wie nicht gesendet.

Der Volksopern-Dramaturg und Opernball-Glossator Christoph Wagner-Trenkwitz, heute erstaunlicherweise Mitglied des Stiftungsvorstands des Arnold Schönberg Center Wien, brachte in einem Klassik-Treffpunkt — es muss oder gewesen sein — 90 Minuten lang zuwege, dass Christian Meyer, der zum Zeitpunkt der Sendung schon ein, zwei Jahre lang das damals neue Schönberg Center geleitet hatte, mit Ausnahme eines Ausschnitts von Ein Überlebender von Warschau provokativ nichts von dem einbringen konnte, wofür Schönberg und seine Schule - von dieser war überhaupt nichts zu hören - berühmt sind und von globalem Einfluss waren: Als ob Schönberg Spätromantiker gewesen wäre und nicht ein Moderner.

Dabei war die Sendung "Klassik-Treffpunkt" damals noch sehr auf die musikalische Identität der Gäste in Tuchfühlung mit "klassischer" Musik zugeschnitten. Es war schlechter Stil wenn nicht unterschwellige Gehässigkeit von Wagner-Trenkwitz also, wenn man bedenkt, dass Schönberg damals längst als einer der bedeutendsten Klassiker der heute 'klassisch' genannten Moderne galt.

Diese Ignoranz, um zu weiteren Beispielen zu kommen, erstreckt sich etwa auf "Luft von anderem Planeten", die Zeile aus Entrückung von Stefan George, aus welchem Gedicht Schönberg in seinem Zweiten Streichquartett singen lässt. Sie wird als Titel für "Ö1 bis zwei" verwendet, ohne dass Schönbergs Musik und Georges Gedicht in der Sendung auch nur irgendwie vorgekommen wären. Skalkottas ist der Verfasser relativ streng gebauter, der Komposition mit 12 nur aufeinander bezogener Töne verpflichteter Werke.

Und gleich die Entwarnung: Seine 'Griechischen Tänze' sind in Griechenland populär geworden. Sie verwenden zwar auch zwölf Töne, aber nicht nur aufeinander bezogen. So auch am 3. Horovitz nennt es unbeschwerte Musik, was schwer genug zu schreiben ist und im Gegensatz zu so mancher Musik, die sich als Avantgarde versteht, gar nicht leicht zu spielen.

Das war wie Kreuzwort-Rätsellösen. Aber mitteilen konnte er sich mit dieser Arithmetik nicht. Maderthaner präsentiert Leonskajas ganz natürlich vorgetragene Suite opus 25 von Arnold Schönberg aber so: Immerhin gesteht Maderthaner zu: Das Gegenteil ist der Fall.

Doch dann - ein Blick in die gegenwärtig gängigen Musikprogramme aller Art: Die Grenzen ziehen da höchstens die von uns selbst vorgegebenen Rahmenbedingungen, nicht aber die Inhalte oder die Ausführungen und Spekulationen im zweiten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends.

Es wäre nur gerecht gewesen. Wie oft muss die Klassiksendung "Ö 1 bis 2" zu mitunter gewagten Bezugnahmen zu Jazz und avancierter Volksmusik herhalten? Die Heftigkeit, mit der sich Georg Friedrich Haas im Jahr mehrfach zu Wort gemeldet hat, muss auch hinsichtlich eines möglicherweise weiterhin existierenden musikalischen Antisemitismus ernst genommen werden. Erst jetzt, wo ich in die USA übersiedelt bin, und bezeichnenderweise mein erotisches Coming out gemacht habe, fühle ich mich frei und mutig genug, darüber zu sprechen.

Und ich glaube, es ist in Österreich notwendig, dass man darüber spricht, welches Netzwerk an Altnazis hier wirksam war. Ich bin Zeuge dieses Netzwerks, weil ich in den ersten zwei Jahrzehnten selbst Bestandteil dieses braunen Sumpfes gewesen bin. Ich glaube, dass er wie Eichmann ganz genau gewusst hat, was er da tut. Dass er vielleicht sogar Mitleid mit den Menschen hatte und sein Herz ihm sagte: Gib ihnen zu essen und zu trinken, lass die Kinder hier schlafen, und schick sie morgen wieder weg.

Aber seine irre Ideologie und sein verdammter Ehrgeiz haben ihn fehlgeleitet. Für mich als Künstler war das eine einschneidende Erkenntnis. Einer der Gründe, warum ich als Komponist so emotional bin, sind diese Überlegungen. Und auch noch Irene Suchy, die als Kennerin der Moderne und der zeitgenössischen Musik eigentlich wissen sollte, was sie tut.

Musik, Markt, Medien" am 5. Die Sendereihe, die seit dem 1. Mai um eine halbe Stunde gekürzt ist, hatte sich über die Jahre zu einem lebendigen Forum für die österreichische Musikszene auch mit Interviews und Rezensionen entwickelt.

Aber der antimoderne Affekt macht am 5. Mai auch um sie keinen Bogen. Wenn schon nicht einen Vorgeschmack bietend auf Schönbergs opus 9 im Webern-Arrangement des Ensemble Musique Oblique unter der Leitung von Philipp Herreweghe - es darf in Intrada ein Stück auch länger als 5 Minuten sein, und das Schönberg Center hätte die Aufnahme sicher gerne als Audiodatei übermittelt!

Eine Hausfrau singt vor sich hin. Traditionell schloss das Radiokolleg montags bis donnerstags ab 9 Uhr 45 mit einem dritten Teil ab, einem kolleghaften Beitrag über Musik. Zählt man aus der Zeit seit Themen der klassischen und zeitgenössischen E-Musik davon hier das Jahrhundert in Klammern - Mischsendungen mit anderer Musik sind teilweise mitgezählt - , dann wurden ihr.

Nicht gerade viel für einen Klassiksender im weiteren Sinn! Zudem waren davon im betreffenden Zeitraum gerade einmal 19 Sendungen der hochkulturellen E-Musik des Davon galten in diesen mehr als fünf Jahren wiederum ganze neun!

Was die zeitgenössische E-Musik und ihre Hintergründe betrifft, die zu reflektieren Aufgabe des von Albert Hosp verantworteten Musikteils des Radiokollegs wäre, geht es also in Ö1 ziemlich konservativ zu. Wer über zeitgenössische Musik belehrt werden will, wer analysieren und tiefer verstehen will, kann das nicht mit dem Programm von Ö1 tun.

Hier hilft auch der Zeit-Ton kaum. Dazu gehört, dass im Morgenjournal, Mittagsjournal und Kulturjournal von den restlichen Nachrichtensendungen zu schweigen keine Berichte über klassische und E-Musik gebracht werden, wenn nicht gerade, und auch dann sehr selten, Prominenz stirbt.

Pop ist Trumpf, sowohl im Morgen- wie im Mittagsjournal. Pierre Boulez dagegen, einer der zentralen Komponisten und Dirigenten und Gründer gleich mehrerer prägender Musikinstitutionen des Jahrhunderts blieb im Mittagsjournal-Jahresrückblick auf die Gestorbenen unerwähnt.

Gilt der Begriff Kolleg ium für eine akademische Lehr- und Studiengemeinschaft, dann darf im "Radiokolleg" zumindest Oberstufenniveau erwartet werden. Führt von den Wissensgrundlagen zu neuen Zusammenhängen und Einsichten.

April Wird Experten wissen musikalisch veranschaulicht? Findet Reflexion so statt, dass sich neue Zusammenhänge auftun? Im folgenden zwei diskutable und zwei indiskutable Beispiele. Prozent - seit dem 1. Mai ist die Länge schwankend ein klein wenig mehr. Minuten lang ausbreiten - davon allein sieben!

Übrigens war der Beitrag bereits im Kulturjournal am Freitag davor gesendet worden, was Klaus Webhofer offensichtlich entgangen war. Es sind also seither kaum mehr als 12 Minuten Musikviertelstunde, nicht eingerechnet die meist wenig substanziellen, einleitenden und abrundenden Worte der Moderatoren des gesamten Radiokollegs.

Wagner redet viel über Musik drüber 1: Keine unterlegte Musik gibt es nur, wenn es O-Ton von Interviews mit Coltrane gibt, die sich akustisch manchmal am Rande der Verständlichkeit befinden. Die hereinkommende Musik ohne Drüberreden um Minute 3: Auch gibt es keine Titelliste auf der begleitenden Webseite http: Weder wird in der Sendung auf dieses Buch — es ist eine Edition von Coltrane-Interviews, nicht ein Buch über diese — Bezug genommen, noch werden daraus Ergebnisse präsentiert, etwa was denn das Besondere an diesen Interviews ist.

So entsteht der Eindruck, dass sich Wagner nur des Buchs bedient, um eben eine Sendung zu journalistischen Zwecken zu machen. Mit Darstellung von Expertise hat das wenig zu tun. Das Konzept des Radiomusikkollegs wäre: So hätte das Verhältnis von Musikkritik und Interview thematisiert werden müssen, jener gar nicht so schmale Bereich der Musikkritik, in dem Musiker zur Selbstdarstellung finden, die ihnen aber in Zeitschriften oder Radiosendungen erst einmal von den damaligen Musikkritikern eingeräumt werden muss.

Das geschieht mit einfachen, klaren Worten. Hier wäre vielleicht nicht so wichtig gewesen, was Coltrane selbst sagte - soweit das von den wenigen gesendeten Sekunden her beurteilt werden kann - , sondern was er und andere damals wirklich taten. Aufschlussreich ist, dass Wagner Eric Dolphys Musik der selben frühen er Jahre und das Unverständnis anspricht, ja die Unwilligkeit der damaligen Kritik, sich mit diesen avancierten Tendenzen auseinanderzusetzen.

Brigitte Voykowitsch, Klänge wie Ikonen. Aspekte der christlich-orthodoxen Kirchenmusik, Ein nicht ganz leichtes Thema, profund gearbeitet. Wir befinden uns zunächst im 4. Wie leider üblich, wird auch hier viel über die Musik drübergesprochen. Lyrics bleiben leider wenig behandelt.

Es geht mehr um die armenisch-apostolische Kirche, deren Behandlung eigentlich als nicht-musikalisches Thema im Radiokolleg nach vorne gerückt gehörte, als Beitrag um 9 Uhr 05 oder 9 Uhr Ein Interviewter wird abgeschnitten, ein Halbsatz käme dazu. Als wichtigstes Genre werden die Hymnen behandelt, die das Leben Christi darstellen. Es wird solo gesungen oder im Chor a capella. Stimme ist im Zentrum, denn Instrumente sind aus totem Stoff, so ist zu erfahren, und sind daher für die Kirchenmusik tabu.

Jahrhundert, neu arrangiert im Voykowitsch bedient sich dreier inhaltlichen Informationsquellen, stellte sicher auch eine Literaturrecherche an. Erst mit der Unabhängigkeit Armeniens von Russland öffnen sich die Klöster wieder, auch Frauen dürfen nun singen. Es sind keine Partituren überliefert. Wieder bringt Voykowitsch interessante Quellen, aber wieder wird viel über die Musik drübergeredet.

Gesang ohne Drüberreden dauert maximal fünf Sekunden. Interessant, dass Melodie, Vortragsart, Klangfarbe und Tempi mündlich überliefert werden. Voykowitsch spricht Verschiedenes an: Wir erfahren, dass die Überlieferung erst ab dem Aber es bleibt weiter interessant: Unisono-Gesang, Melismen, bewusste Einsilbigkeit, gregorianischer Choral, wenn auch dessen Rolle unbeleuchtet bleibt.

Auch hier wird die orthodoxe Musik immer nur mit Text gesungen. Von einem zweiten vatikanischen Konzil ist die Rede, demzufolge es im Osten um die Dominanz des gesungenen Worts geht, darum, das Unaussprechliche mit dem Wort nahezubringen, meta-wörtlich, wie ein Grazer Theologe ausführt. Knapp wird vom Chor von Moskau gehandelt, der im Petersburg übersiedelt, von der Mehrstimmigkeit eines Boris Beresowski , von Werken vom Jahrhunderts, in dem dann auf die alte Musik zurückgegriffen wird.

Es wundert nicht, dass viele Samples mit einer gewissen Oberfläche des Talk einhergehen, sie werden etwas länger zum Schluss des Beitrags. Musikausschnitte werden von einer Wiener Kirchenfrau geliefert. Es geht um das Kirchenslawische als Sprache der Liturgie - so wie Latein im Westen - , das auch auf Russisch übersetzt werden soll.

Der traditionsbewusste Alfred Schnittke Werk ? Dann Arvo Pärt, der der russisch-orthodoxen Kirche beitrat. Diese beiden Komponisten werden nur mehr sehr kurz behandelt. Vielleicht wäre eine Konzentration auf Schnittke und Pärt im vierten Teil angeraten gewesen.

Waren im Radiokolleg bis vor nicht allzu langer Zeit Spezialisten oder zumindest Kenner ihrer Materie am Werk, dürfen nun Nichtfachjournalisten ran. Dass das nur truc ist, zeigt schon die Markenanpreisung "Grandseigneur" an. Was soll Werbesprech im Radiokolleg? Was hat überhaupt so ein Werbesprech in Ö1 verloren? Die 60er Jahre werden skizziert. Und so etwas soll als Individuelles ernst genommen werden?

Dann kommen unausgewiesene O-Töne - aus einem Interview mit Simon - , so wie sie quasi vorgefertigt in den Beiträgen zu neuen Filmen im Mittagsjournal eingebaut sind. Paul Simon grämte sich darüber nicht. Was aber leider nicht belegt wird. Das hat natürlich auch 'was Feierliches gehabt Die Trennung sei erfolgt, weil Garfunkel einen Film gedreht habe.

Der Art Garfunkel geht spazieren, steigt den Mädels nach, tut irgend 'was". Ambros, Bambis, Gustav, Qualtinger". Die Sendereihe in der Sendereihe unterläuft das ohnehin tendenziell antiklassische Konzept und Gleichgewicht des ganzen Radiokollegs. Das ist nicht nur analog zu Kos' Popmuseum, das in den beiden Wochen vor und nach Neujahr um 13 Uhr als symbolischer und faktischer Anschlag auf "Ö1 bis zwei" zu werten ist.

Es ist eigentlich ein Double des "Popmuseums", komprimiert auf 12 Minuten. Gröbchen verkörpert zudem das Lehrbuchbeispiel eines Interessenkonflikts mit seiner Beteiligung an der " Entspannungsfunk Gesellschaft mbH, die den Radiosender LoungeFM betreibt" https: Sie wirken ein bisschen als heuchlerisches Feigenblatt. Es wird ein gewisser kulturhistorischer Zugang gewählt Rudi Gernreichs Monokini.

Musik-Snippets, meist der Rede unterlegt, degradieren die Musik zum Ornament, zu illustratorischen Effekten für die leicht bekömmlichen Textteile der beiden Autoren. Am Dienstag die Bambis. Unverblümt ist von einer "Kommerzband" die Rede, die bald von der Musikentwicklung überholt gewesen sei. Jemand sagt, es sei die "schrägste Schlagerband, die Österreich je hervorgebracht hatte", gewesen. Einer der Bambis gibt sogar zu: