Bestrafung domina erfahrungen mit prostituierten

Sexuelle Vorlieben können sich im Laufe des Lebens ändern. Es gibt nichts, was ich in meinem Leben nicht schon gehört habe, Schamgefühl ist vollkommen fehl am Platz, wenn es um die Erfüllung von sexuellen Phantasien geht.

Auf dem Portal Big7. Da kann Man n einen ersten Eindruck bekommen, in welche Richtung so etwas gehen kann. Man kann auch den Partner bitten, vielleicht beim Sex ein wenig an den Haaren zu ziehen oder kurz vor dem Orgasmus auf den Po zu klatschen.

Das kann den Höhepunkt intensivieren. SM steht für Sado-Masochismus. Es ist eine sexuelle Spielart, in der zwischen der herrschenden Sadist und der dienenden Rolle Masochist unterschieden wird.

Nicht, dem anderen Schmerzen zuzufügen. Dennoch kann leichtes Spanking Klapse auf den Po dazu gehören. Wer es etwas härter mag, greift zur Peitsche. Es gibt keine festen Rollen. Jeder so, wie es ihm gefällt. Es müssen nicht gleich Handschellen oder das Verpacken des anderen mit Seil und doppeltem Palstek-Knoten sein.

Manchmal reicht schon ein Seidenschal — oder der Befehl, dass sich der andere nicht bewegen darf. Das ist dann Bondage ohne Hilfsmittel. Mal sehen, ob er gehorcht. Wenn nicht, haben Sie immer noch die Peitsche Sie sind mittendrin und stellen fest, dass das so gar nicht Ihr Ding ist. Ein sehr beliebtes ist z. Das gehört zu den SM-Regeln. Und das geht nur mit ganz viel Vertrauen und Respekt. Ein SM-Tool hat wohl jeder im Haus: Den Partner sanft fesseln und beginnen, den Eiswürfel an seinem Körper auf- und abzureiben.

Mit der warmen Zungenspitze die nassen Tropfen auflecken und sich immer näher an die Lustzentrale heranarbeiten. Er oder sie wird es kaum erwarten können, erlöst zu werden Es gibt auch Menschen, die sich in ein Tischbein verlieben.

Das nennt man dann allerdings Objekterotik. Wenn der eine Lust auf SM hat — und der andere bei diesem Vorschlag nicht gerade Purzelbäume vor Freude schlägt, braucht man etwas Geduld. Für den Anfang geht es nur darum, den erotischen Horizont zu erweitern und so vielleicht einen neuen Kick ins Sex-Leben zu bringen.

Vor allem,desto mehr der Staat mit evtl. Strafgesetzverschärfungen und Verboten eingreift,desto mehr gleiten dann in die OK ab und die ist dann gar nicht mehr zu überwachen.

Zitat von bapon1 Frau Grants Blick ordnet die Sexarbeit in das allgemeine Ausbeutungsproblem von Schwachen in der der Industrie- und Entertainmentgesellschaft ein und nimmt der Prostitution den sittlich-ideologischen Vorbehalt von Moralisten und Feministen.

Wobei sie auch auf angenehme Weise das unterlässt, was die Politik derweil versucht: Prostitution automatisch mit Zwangsprostitution gleichzusetzen. Auf einmal wird der Politik dann doch wichtig, dass Frauen ihren Körper für 30 euro verkaufen, aber wenn sie stattdessen für 5 Euro pro Stunde ihre Arbeitskraft verkaufen, dann ist das völlig okay so. Und die Moralindustrie dahinter ist sowieso noch eine andere Sache - da profitieren natürlich viele, angefangen von der Kirche, der Politik, denjenigen, die gerne Internetsperren wollen bis hin zu den Frauen, die in Prostituieren eine Gefahr für sich sehen bzw.

Meist wird einfach über die Prostituierten gesprochen, über sie hinweg geregelt als seien sie schlichtweg unmündig - oder es wird dann mit der eigenen Empörung hausieren gegangen siehe Spiegel-Kolumne über Verrichtungsboxen z.

Zitat von ralfrichter Es gibt nichts schlimmeres als Moralapostel,es darf nicht sein was nicht sein darf. Leider funktioniert dies aber nicht, es wird weiterhin davon ausgegangen, dass jede Frau entweder aus wirtschaftlicher Not oder aber wegen eines Zwanges durch Männer natürlich, als würden Frauen nicht auch bei der Zwangsprostitution mitmischen in Form von Gewalt usw. Selbst die Frau, die reich ist und trotzdem als Prostituierte arbeitet, würde letztendlich als jemand angesehen werden, der irgendein Trauma hat.

Da zeigt sich dann auch wieder bei vielen Feministinnen, dass sie nicht wirklich für eigene Entscheidungen sind, sondern die Rahmenbedingungen vorgeben wollen. Ich bin der Meinung, dass man erwachsenen Menschen Dinge, die keinen anderen schädigen, nicht verbieten kann bzw.

Bei Prostituion ist es aber schwieriger. Denn viele Freier haben nicht wirklich die Möglichkeit sicher zu gehen, dass sie nicht an Zwangsprostitution geraten. Da findet der Akt sicherlich nicht wirklich einvernehmlich statt.

In diesem Sinne kann es durchaus zur Schädigung anderer Menchen kommen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass sich Dinge die legal sind besser kontrollieren lassen. Prostitution wird immer eine Nachfrage haben. Ob man das nun gut findet oder nicht. Es kann nicht sein, dass man seine eigene Moralvorstellung über das Wohl anderer Leute stellt. Armut drängt viele Menschen in die Branche. Trotzdem sollte man sie schützen in dem man die Bedürfnisse von Prostituierten nicht ignoriert und sie kriminalisiert.

Bei solchen Dingen frage ich mich immer, wie die Amis auf die Vorstellung kommen sie wären die freieste Nation der Welt. Auch wenn es altmodisch sein mag - für mich gehört Prostitution verboten und beidseitig bestraft. Und Kerle sollten sich nicht selbst erniedrigen, indem sie für Sex zahlen. Tja, vermutlich, weil keine mehr bereit ist, sich anzustrengen um sich moralisch korrekt zu verhalten.

Jede Menge oportunistische Egoisten. Zitat von quark mailinator.

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Manche können wirklich peinigende Reize in erotische Empfindungen umwandeln. Ihnen geht es in erster Linie wirklich um den Schmerz an sich. Vor allem Endorphine sind dafür verantwortlich, physische Qualen als sexuelle Erregung zu empfinden. Dieses speichert die empfundene Qual als lustvolle Empfindung ab.

Sobald sich der Schmerzreiz wiederholt, ruft das Gehirn jene positiven Erinnerungen erneut auf, wodurch auch die sexuelle Erregung schneller aufkommt.

Sexuelle Vorlieben können sich im Laufe des Lebens ändern. Es gibt nichts, was ich in meinem Leben nicht schon gehört habe, Schamgefühl ist vollkommen fehl am Platz, wenn es um die Erfüllung von sexuellen Phantasien geht. Auf dem Portal Big7. Da kann Man n einen ersten Eindruck bekommen, in welche Richtung so etwas gehen kann.

Man kann auch den Partner bitten, vielleicht beim Sex ein wenig an den Haaren zu ziehen oder kurz vor dem Orgasmus auf den Po zu klatschen. Das kann den Höhepunkt intensivieren. SM steht für Sado-Masochismus. Es ist eine sexuelle Spielart, in der zwischen der herrschenden Sadist und der dienenden Rolle Masochist unterschieden wird.

Nicht, dem anderen Schmerzen zuzufügen. Dennoch kann leichtes Spanking Klapse auf den Po dazu gehören. Wer es etwas härter mag, greift zur Peitsche. Es gibt keine festen Rollen. Jeder so, wie es ihm gefällt. Es müssen nicht gleich Handschellen oder das Verpacken des anderen mit Seil und doppeltem Palstek-Knoten sein.

Manchmal reicht schon ein Seidenschal — oder der Befehl, dass sich der andere nicht bewegen darf. Das ist dann Bondage ohne Hilfsmittel. Mal sehen, ob er gehorcht. Wenn nicht, haben Sie immer noch die Peitsche Sie sind mittendrin und stellen fest, dass das so gar nicht Ihr Ding ist. Ein sehr beliebtes ist z. Das gehört zu den SM-Regeln. Und das geht nur mit ganz viel Vertrauen und Respekt.

Ein SM-Tool hat wohl jeder im Haus: Den Partner sanft fesseln und beginnen, den Eiswürfel an seinem Körper auf- und abzureiben. Mit der warmen Zungenspitze die nassen Tropfen auflecken und sich immer näher an die Lustzentrale heranarbeiten. Haben Sie überhaupt noch Wünsche? Das bleibt auf dem Tisch.

Gerade die Anmeldepflicht war und ist ein zentraler Punkt, gegen den Prostituierte stets gekämpft haben, weil sie historisch ein Mittel war, sie zu outen und sozial zu brandmarken.

Es geht nicht um Stigmatisierung, sondern um etwas, das für andere Arbeitnehmerinnen ganz normal ist. Auch wenn ich putzen gehe, muss ich mich anmelden. Nun ist es sozial deutlich weniger schädlich, putzen zu gehen als auf den Strich. Die Berufsverbände argumentieren, dass die Anmeldepflicht Frauen trifft, die Kinder in der Schule haben oder sich ihr Studium durch Anschaffen finanzieren. Ich kann doch nicht auf der einen Seite für die Anerkennung der Prostitution als normales Dienstleistungsangebot werben und auf der anderen Seite melde mich nicht an und beanspruche für mich, nicht kontrolliert zu werden.

Dass die, die mit der Prostitution richtig Geld verdienen, das anders sehen, ist klar. Die werden auch von den Verbänden vertreten. Wir Abgeordnete haben mit Experten aus Polizei, Staatsanwaltschaft und und mit Streetworkern geredet.


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Auch wenn ich putzen gehe, muss ich mich anmelden. Nun ist es sozial deutlich weniger schädlich, putzen zu gehen als auf den Strich.

Die Berufsverbände argumentieren, dass die Anmeldepflicht Frauen trifft, die Kinder in der Schule haben oder sich ihr Studium durch Anschaffen finanzieren.

Ich kann doch nicht auf der einen Seite für die Anerkennung der Prostitution als normales Dienstleistungsangebot werben und auf der anderen Seite melde mich nicht an und beanspruche für mich, nicht kontrolliert zu werden. Dass die, die mit der Prostitution richtig Geld verdienen, das anders sehen, ist klar. Die werden auch von den Verbänden vertreten.

Wir Abgeordnete haben mit Experten aus Polizei, Staatsanwaltschaft und und mit Streetworkern geredet. Ich habe mich bei Frauen vom Strich informiert und die Häuser gesehen, in denen diese Frauen einiges mitmachen müssen, wenn sie nicht als selbstständige Domina oder Prostituierte arbeiten, sondern weder schreiben noch lesen können.

Diesen Frauen möchte ich helfen. Wir reden hier nicht über die zirka fünf Prozent Oberschicht der Prostitution.

Hätte das nicht genügt? Die Regeln sind also zumindest für andere Berufszweige vorhanden, diese müssen die Kontrollen erdulden egal wie sehr der Geschäftsbetrieb gestört wird.

Durch diese würden auch weitere kriminelle Geschäfte im Dunstkreis der Bordelle, besonders Drogenhandel und Schutzgeld, eingeschränkt. Und wie kommt es, das einschlägig Vorbestrafte Bordelle eröffnen können, jeder wegen Betrugs Verurteilte aber kaufmännische Positionen vergessen kann?

Von Lilli Lindner, nachzulesen unter: Nur um gleich immer neue Erklärungsanläufe dafür zu suchen, warum ausgerechnet bezahlter Sex das Trauma aus ihrer Kindheit bewältigen helfen sollte. Und Lilly Lindner schreibt und erzählt nachfühlbar, was die Gewalt mit ihr angerichtet hat. Eine jämmerliche Schande in einem Riesensumpf,. Maya Das, was Herr Forner wiedergibt ist seine Wahrnehmung. Männer, die Frauen "kauften" suchen ja eigentlich eher eine Art beheizbare Gummipuppe.

Da in unserer heutigen Gesellschaft Frauen auch ihr Auskommen haben, wenn sie auf private bzw. Aber was wir nie vergessen sollten: Die Mehrzahl der Männer, die in unserem Land leben ist kompetent. Trotzdem sollten wir uns Gedanken machen, was mit diesen 18 Prozent männlicher Zeitgenossen, die sich als "Freier" betätigen nicht stimmt.

Und was das für uns alle bedeutet. Und der ewige Vergleich mit dem Organhandel ist ja wohl mehr als absurd. Bei der Organspende es geht ja bei Lebendspenden immer um die Niere entsteht für den Spende eine nicht unerhebliche gesundheitliche Einschränkung. Man darf ja sehr wohl Blut gegen Geld spenden, man darf als Mann seinen Samen gegen Geld spenden, der dann in sogenannten "Samenbanken" aufbewahrt wird und von Frauen zwecks künstlicher Befruchtung gekauft wird. Was ist denn daran "verwerflich"?

Dass es Sex ohne Liebe ist? Dann müsste man konsequenterweise auch Vernunftehen, Pornofilme, sogenannte "Sexualbegleitung" für Behinderte ebenso verbieten.

Und den jeweils beiteiligten Mann wie einen Freier bestrafen. Überhaupt jeden Sex, wo nicht beide bzw. Alles andere wäre pure Heuchelei! Erstens mal "kauft" kein Freier eine Frau. Es "kauft" ja auch niemand, der sich die Haare schneiden lässt, den Friseur oder die Friseurin. Es "kauft" ja auch niemand, der sich massieren lässt, den Masseur oder die Masseurin. Wie Johanna Weber richtig ausführte, bezahlt man für eine zeitlich begrenzte Dienstleistung.

Zweitens gibt es sehr wohl ein "Recht auf Befriedigung", sonst müsste man ja auch die Selbstbefriedigung verbieten. Es gibt kein Recht auf Sex mit einem anderen Menschen. Selbst innerhalb der Ehe ist Vergewaltigung seit strafbar, und das ist auch völlig richtig so. Nix mit "eheliche Pflicht".

Eine rumänische Prostituierte die in ihrer Kindheit sexuell misshandelt wurde antwortete auf die Frage warum sie sich prostituiere mit den Worten: Angelika Oetken Okay, dann entschärft: Für ihre Ehe- partner war der - eheliche - Sex eine Möglichkeit, Dampf abzulassen.

Für die Frauen eine Pflicht. Ganz abgesehen von der ständigen Sorge, davon auch noch schwanger zu werden oder sich vom Ehe- mann eine Geschlechtskrankheit einzufangen. Um nicht missverstanden zu werden: Dass es immer noch erschreckend viele Männer und Frauen gibt, die zwar Sex praktizieren, aber wenig Ahnung davon haben, ist auch eine Folge der langen Tradition der Reduktion der Sexualität auf Reproduktion.

Angelika Oetken Schon lustig welche Kommentare gelöscht werden und welche nicht: Würfeln Sie liebe Moderation oder geht es nach persönlichem Gusto?? Rassistische Statements und beleidigende Kommentare auf Groschenromanniveau werden geduldet und Äusserungen traumatisierter Komentatoren gelöscht?

Und das Thema belastet. Gerade wer sich mit den Schattenseiten von Sexualität beschäftigt und darüber offen berichtet, kollidiert mit einem gegenwärtigen gesellschaftlichen Mantra. Je beiläufiger und gedankenloser ich ihn praktiziere, desto "moderner" komme ich mir selbst vor. Negative Gefühle und Ambivalenzen blende ich aus". Das ist recht pragmatische Herangehensweise an das Thema "Sexualität". Die jetzt eben durch die Banalisierung von allem Sexuellen abgelöst wird. Was sagt uns das?

Die sehe ich als Zeichen dafür an, dass diese Diskussion öffentlich geführt werden sollte. Und das weit über den eigentlichen Kern hinaus. Hier geht es im Grunde um unsere Sicht auf Sexualität und Liebe. Dies würde unserer Ansicht nach zu einer weiteren Enttabuisierung eines weit verbreiteten Phänomens beitragen.

Und sowohl den Prostituierten, als auch ihren Kunden neue Wege eröffnen, sich gesellschaftlichen Rückhalt zu holen. Sofern sie ihn benötigen. Die Hearings, die vom UBSKM zu den verschiedenen Themenfeldern des sexuellen Kindesmissbrauchs veranstaltet wurden, habe ich als ausgezeichnete Möglichkeit erlebt, die Sichtweisen von Fachleuten, ErfahrungsexpertInnen und interessierten Bürgern zusammen zu bringen und so greifbare Hinweise auf wichtige Anliegen, anstehende Probleme und deren Lösung zu erhalten.

Zum Zusammenhang von sexueller Traumatisierung in der Kindheit und späterer Prostitution existiert dagegen mehr Forschung. Sie fördert Erschreckendes zu Tage http: Fast die Hälfte, nämlich 43 Prozent waren sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Beim Sichten der eingestellten Stellungnahmen und Materialien dazu fiel mir auf, dass der Aspekt des engen Zusammenhanges von sexueller Gewalterfahrung in der Kindheit und eines späteren Einsatzes in der Prostitution leider wenig zur Sprache kam http: Der Übergang vom Kinderhandel, bzw.

Über die Lebensumstände, Motivationen und die Herkunft der Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, die in Deutschland den Prostituierten zugerechnet werden, wurde zwar in der jüngeren Vergangenheit geforscht. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass es schon allein wegen der Tabuisierung, der Begleitkriminalität und der vielen Gelegenheitsprostituierten sehr schwer ist, belastbare Angaben zu ermitteln.

Noch weniger wissen wir über eine andere Gruppe, nämlich diejenigen, die mittelbar an der Prostitution beteiligt sind, die ZuhälterInnen. Und ganz und gar im Dunkeln bleibt, wie viele und welche Männer und Frauen sexuelle Dienstleistungen kaufen.

Vor allem warum sie das tun. Ich kann Ihnen in allen Punkten zustimmen und bestätigen dass viele Migrantinen die sich prostituieren die von Ihnen beschriebenen Traumatas in ihren Kindheiten erlebt haben. Es tut mir persönlich sehr leid was Ihnen widerfahren ist. Die Diskussion gehört auf jeden Fall in die Öffentlichkeit und den Medien damit sich letzten Endes auch die Politiker aufgrund des Interesses endlich mehr ei setzen. Candide Candide, Danke für Ihre Anteilnahme.

Allerdings kommentiere ich mit dem Zusatz nur deshalb, weil ich darauf hinweisen möchte, wie viele Missbrauchsopfer unter uns leben. Ich persönlich lebe recht komfortabel und privilegiert. Auch im Vergleich zu Menschen, die keinerlei sexuelle Misshandlung erfahren haben. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Und hat sie geprägt. Wie man anhand der Diskussion um Prostitution deutlich erkennen kann. Die Bücher sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss jedoch bieten sie einen ziemlich guten Zugang zur Gewaltproblematik in der Gesellschaft.

Die sexuelle Gewalt ist ein weiterer Aspekt des Ganzen der sich in die Argumentation einfügen lässst. Hitler zB soll von einer Prostituierten auch Fäkalspielchen erhalten haben. Dabei kam es niemals zum Geschlechtsakt. Was im Hause Hitler alles schief gelaufen ist führte schliesslich zu dieser erbärmlichen Gestalt. Wenn wir nicht die Gewaltverhältnisse in Familien positiv beeinflussen können wird es immer zu solchen traurigen Gestalten kommen Candide Die Person Adolf Hitlers und das was er und seine Gefolgsleute in Folge lebensgeschichtlicher Unterlassungen angerichtet haben, ist die Zuspitzung von etwas weit verbreitetem.

Die gleichzeitige emotionale, physische und sexuelle? Misshandlung durch Mutter und Vater http: Angelika Oetken Ziemlich gut! Gruen sagt in seinen Büchern das gleiche. In dem er Folterknechte wie Klaus Barbie analysiert an Hand ihrer Aussagen kann er feststellen das diese Folterer im Grunde sich selbst bestrafen in dem sie ihr Kindsein emotionale Demütigung usw.

Auf ihre Opfer projezierten um dann in der Folge ohne Skrupel Foltern zu können. Eine gern genommene Alternative bei Sadisten. Sie bestrafen ihr inneres Kind in ihrem gegenüber Für die Umsetzung Ihres Konzeptes bräuchte man einen Polizeistaat. Was ich bei osteuropäischen Prostituierten beobachtet habe ist dass sie sich in einem "autistischen" Zustand befinden die in Wehrlosigkeit mündet dadurch dass sie sich sprachlich nicht ausdrücken können und emotional nicht ausdrücken dürfen.

Sie sind traumatisiert, umgangssprachlich sagt man dazu: Polizei kommt — stellt ein Kriterium aus dem Katalog fest — also schon mal begründeter Verdacht auf Zwangsprostitution — sammelt Adressen von anwesenden Freiern ein — Gibt das Protokoll weiter an die Staatsanwaltschaft.

Es ist nicht nötig in Deutschland die Sexarbeit zu verbieten. Es reicht vollkommen aus, wenn das was als Zwangsprostitution staatlicherseits angesehen wird den tatsächlich herrschenden Verhältnissen angepasst wird. Um gewichtige Merkmale von Zwangsprostitution muss es sich in Zukunft handeln wenn: Eine Prostituierte mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet. Sie an Sonn - und Feiertagen ihrer Tätigkeit nachgeht. Die Arbeitszeit vom frühen Morgen bis über Mitternacht hinaus andauert Es so was wie einen Sicherheitsdienst gibt.

Die Räumlichkeiten nicht bestimmten genau festzulegenden Anforderungen entsprechen. Die hygienischen Verhältnisse darüber hinaus ungenügend sind. Es keine Möglichkeit gibt sich ein Essen zuzubereiten. Die Prostituierte Alkohol im Blut hat. Sie irgendwelche Drogen nimmt.

Es Anzeichen dafür gibt dass es zu einem direkten oralen Kontakt mit männlichen Geschlechtsorganen gekommen ist. Es während der Menstruationsphase zu Geschlechtsverkehr kommt. Die Prostituierte nicht über die geldlichen Mittel verfügt die zu erwarten wären. Sie keinen festen eigenen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat. Die Prostituierte keine Krankenversicherung hat. Die Prostituierte sich nicht sofort ausweisen kann.

Allgemein das Verhalten der Prostituierten und ihres persönlichen Umfeldes dazu Anlass gibt Ich bin davon überzeugt, dass eine solche Erweiterung des Zwangsprostitutionsbegriffs viel effektiver und für die Polizei einfach zu handhaben ist. Christian Schatz Bravo, ausgezeichnet.

Dann sollen wohl die dafür zuständigen staatlichen Stellen die Zwangsprostitution auch weiterhin dulden und wenn man es genau nimmt sogar noch fördern. Christian Schatz Effektiv und für die Polizei einfach handzuhaben, wie lustig! An Geruch und Geschmack? Nationalismus, Rassismus, religiöse Heuchelei gingen seit jeher Hand in Hand, weil sie sich zur Bildung totalitärer Systeme in hervorragender Weise ergänzen. Die meisten Huren lachen sich krumm über die neokonservativen moralinsauren Spinner und ihre verlogenen Ansichten aus der Biedermeierzeit.

Leider machen einige Linke das Spielchen aber auch mit. Warum geht es bei Ausbeutung nur bei Sex? Was ist mit Putzfrauen, die meist schwarz angestellt weden, werden die nicht ausgebeutet? Das sind viel mehr als Prostituierte! Passt aber ideologisch nicht so richtig ins Konzept und wird daher ignoriert. Mir kommts so vor, als ob man hier gegen ne Wand redet: Nicht die Prostitution, die in unserer kapitalistischen Normalität nur eine Ware wie viele andere anbietet.

Warum kann kaum jemand diese einfache, klare Unterscheidung treffen? Patriarchat, Kapitalismus und Herrschaft sind aufs Engste miteinander verbunden. Wir müssen diese Verhältnisse ändern, um Sex aus seiner Warenrolle zu lösen. So lange dies nicht geschieht, gelten die normalen kapitalistischen Geschäftsbedingungen.

Glücklich, wer nicht ausgebeutet wird oder unter halbwegs fairen Bedingungen arbeiten kann. Kapitalismus istnicht unbedingt die tragende Wirtschaftsform. Was das Patriarchat mit Prostitution zu tun hat erschliesst sich mir auch nicht wirklich. In einem Matriachat gäbe es also keine Bordelle. Alles männliche bubu, das weibliche supi. Das sind Anschauungen vor Jahren. Candide Der Kapitalismus ist längst in Kuba angekommen. Eine Überwindung des Patriarchats hat doch deshalb nur Sinn, wenn sie nicht in ein neues "-archat" führt - eben um Gleichheit herzustellen.

Noch nichts vom Feminismus seitdem gehört? Albrecht Pohlmann Sie denken es sind die äusseren Einflüsse. Ich denke es ist der einzelne Mensch selbst. Würden wir im Sozialismus leben unddie Lohngefälle aufheben würden die Puffgänger von heute sagen juhu und mit ihrem sexuellen Gewohnheiten brechen? Die Probleme liegen in der kindlichen Erziehung. Solange unsere Gesellschaft Sadisten hervorbringt wird sich an den heutigenGewaltzuständen nichts ändern.

Schlecht ist der Mensch und äussere Einflüsse bringen nur in der Erziehung etwas. Wenn sie denken das die Feministen heil bringen setzen sie aufs die falsche Stute. AlleMenschen die sichund ihr Geschlecht voranstellen sind im Ergebnis gleich. Zwischen Feministen und "Patriachaten" ist der einzige Unterschied dass die zweiten etwas mehr zu sagen haben.

Von Sozialismus habe ich gar nicht gesprochen. Und die "Probleme [ Es bedarf stärkerer Argumente, um mich davon abzubringen. Mit "schlecht ist der Mensch" jedenfalls kann ich gar nichts anfangen, irgendwie sind Sie immer noch bei Luther stehengebelieben, der meinte, der Mensch käme bereits sündig zur Welt.

Albrecht Pohlmann Sie verstehen mich nicht. Ich hab mit Luther soviel gemein wie mit Horst Seehofer. Der triebgestörte Sadist ist "schlecht". Der der zu Prostituierten geht und seine Gewalt an ihnen auslässt. Die Feministen die ich kenne stehen den Machos in nichts nach. Die verteufeln auch alles männliche und alles weibliche scheintbesser zu sein Wir haben genug Geschlechterkamopf gehabt, es wird Zeit wieder humanist zu werden und sein Geschlecht nicht als Triebfeder seines Handelns zu verstehen.

Die Kapitalismuskritik von Ihnen geht ziemlich fehl. Die selben perversen Sadisten haben sie in allen Wirtschaftsformen. Wenn wir den Eltern nicht helfen können ihre Kinder gewaltfrei, liebevoll und vernünftig zu erziehen werden wir in allen Jahrhunderten dieselben Fehler machen. Sie tut auch pratischwa gegen sexuekle tabus und repressive sexualmoral!! Man kann eine Domina gar nicht fragen, ob andere Prostituierte gezwungen werden oder nicht. Nehmen wir doch mal eine beliebige Rumänin, die hier im Bordell arbeitet, fragen sie, was sie im Monat verdient, und bieten ihr an, das gleiche zu verdienen, ohne sich zu prostituieren.

Was wird sie machen? Nach Hause zu den Kindern fahren, die bei Oma leben. Bitte vermeiden Sie Pathologisierungen und Unterstellungen. Angelika Oetken Wenn die sexuelle Prägungsphase abgeschlossen ist, ist nicht mehr viel mit Therapie zu erreichen. Wer in der Demütigung sexuelle Befriedigung erlangt wird sie mit ein paar Therapiestunden nicht ablegen, höchstens weiss er warum er auf auf Demütigung steht.

Freier Forner illustriert perfekt die Haltung, nach der Frauen in erster Linie verfügbare Körper sind. Er verdinglicht sie bis ins Letzte und stellt diese entmenschlichende Haltung auch noch als vernünftig dar. Denn wenn seine Partnerin ihm nicht gibt, was er zu brauchen meint - oder sich "nicht damit auseinandergesetzt hat" - muss er es sich eben "woanders holen".

Ficken als angebliche Triebabfuhr, der Freier als Onanist, der sich an anderen Körpern masturbiert. Lust an gegenseitiger Lust ist nebensächlich oder ihm völlig unbekannt, denn es geht ihm nur um sich, um seine traurige, selbstbezogene "Befriedigung", zu Laten der Frauen, die das aushalten müssen. Ist ja normal, ist ja eine Dienstleistung. Völlig zynisch ist es, zu behaupten, ausländische Frauen würden durch die Freier reden lernen und eine neue Welt kennenlernen.

Eine Welt, in der sie als Sexobjekte entmenschlicht werden! In der die ersten Worte "Blasen, Ficken, ohne Kondom" sind. Schauderhaft, dieser Zynismus, den Prostituierer Forner ausbreiten darf. Warum wird Freiern hier so eine Plattform geboten? Ich habe in der taz noch nie eine Frau gehört oder gelesen, die überlebt hat, die aus der Sexindustrie raus ist und von den Schattenseiten berichtet. Stattdessen schon mindestens der zweite Freier, der hier seine menschenverachtende Sichtweise breittreten darf.

Warum ist der taz die Tätersicht so wertvoll? Wer ein Recht auf Befriedigung zu haben meint, hat damit geistig die Frauen schon vollständig verdinglicht. Dass eine solche Frage überhaupt gestellt werden konnte, zeigt eine üble Übernahme dieser Perspektive seitens der taz. Dementsprechend furchtbar empfinden die meisten Frauen auch Prostitution, die faktisch ein Benutztwerden ist.

Die meisten Frauen, die damit anfangen, kotzen nach dem ersten Freier und betäuben sich später mit Alkohol oder anderen Drogen, um das auszuhalten. Dass es normal ist, dass Männer sowas Frauen antun sollen dürfen - dass es überhaupt zur Diskussion steht - zeigt, wie sehr unsere Kultur von der Idee durchdrungen ist, dass Frauenkörper für Männer verfügbar sind oder sein sollen.

Stattdessen ist es wohl bequemer, Herrenrechte zu verteidigen. Denn die haben ja auch linke Männer ganz gerne. Man wählt sich eben aus, wo mann mit der Machtkritik ansetzt. Deswegen wohl auch das neue Hintergrundbild bei Facebook, wo für eine Veranstaltung der Pro-Prostitionslobby geworben wird.

Die taz macht so einiges was einen den Kopf schütteln lässt Wir sollten einfach die Bedingungen der freiwilligen P. Candide Halbnackt zu tanzen ist etwas völlig anderes als ungewollten Geschlechtverkehr zu verkaufen. In diesem Fall sind Sie idealistisch! Laufen Sie dann mit einem Fragebogen durch die Bordelle entfernt ähnlich wie bei einer Meldepflicht und fragen die Damen ob es ihnen gefällt was sie tun?

Wetten dass Sie nur breites Grinsen und herausgestreckte Zungen ernten! Hinter dem breitesten Grinsen kann aber sich die grösste Tragödie abspielen Die Zuhälter Puffmütter und Menschenhändler müssen raus der Staat rein. Nichtstaatliche Prostitution muss verboten werden. Den Sexarbeitern muss freistehen sich zu entscheiden. Staatlicher Puff oder Gar kein Puff. Mit den riesigen Steuereinahmen kann man den Aussteigern bei der beruflichen Existenz helfen und den Sexarbeitern gute Arbeitsbeeingungen verschaffen.

Es schreit zum Himmel! Leute mit dem Auftreten von Herrn Schönborn sind für so eine Debatte strukturell störend. Er will das Verbot von Prostitution aus moralischen Gründen. Das ist ein legitimer Standpunkt. Das Problem ist nun, dass er sich nicht auf moralische Aspekte beschränkt, sondern ständig seine Arbeitserfahrung ins Spiel bringt. Die ist aber für die Moralfrage völlig belanglos. Auch die Kritik an den von ihm geschilderten Umständen ist berechtigt, aber wie soll man sinnvoll mit jemandem diskutieren, der diese beiden Aspekte vermengt?

Da kommt die Erfahrung als Begründung der Moral rüber, auch wenn sie dafür nicht taugt und womöglich auch nicht so gemeint ist. Und warum soll man mit jemandem über Einzelprobleme diskutieren, für den die Lösung der Probleme keinen Unterschied für seinen Standpunkt bewirkt?

Geradezu lächerlich ist die Behauptung "Hat der eine Partner kein Recht auf Sex, wenn der andere gerade nicht will? Es gibt diese Vereinbarungen in guter Näherung nicht. Es wird dann so getan, als wären sowohl Monogamie als auch, dass der sie einfordernde Partner dem anderen eben nicht bieten muss, was er braucht, vereinbart worden. Da Frauen das besser aushalten, wird dann so getan, als hätten nur die Männer eine Vereinbarung gebrochen.

Monogamie kann aber für intelligente Leute nicht bedeuten "Ich bestimme, wann und wie Du Sex hast". Unkenntnis ist aber keine Basis für die Handhabung gesellschaftlicher Missstände. Hauke Laging Gute Prostitution ist ein Ammenmärchen. Sie ist ein notwendiges Übel. Sie vermengen aber auch so einiges.

Candide "Gute Prostitution ist ein Ammenmärchen. Warum soll man mit jemandem diskutieren, der seine eigenen Grenzen derart ignoriert?

Eine nach 15 Jahren weitgehend sexfreie Beziehung kann viel besser sein als eine neue, in der dreimal am Tag gevögelt wird. Geschlechtskrankheiten sind in der Branche nicht verbreiteter als in der Bevölkerung. Ohne Kondom wird vor allem privat gevögelt, nicht kommerziell. Ihre Gesundheit ist das Kapital der Prostituierten. Die achten auf sich. Nicht alle, klar, aber mehr als privat. Dass dieses Thema sonst nie angesprochen wird, sagt alles über seine Relevanz.

Was wollten Sie nochmal sagen? Ich kann den Kernpunkt Ihres Kommentars leider nicht erkennen. Wie sieht gute Prostitution denn aus Ihrer Sicht aus? Bitte vermeiden Sie Unterstellungen. Maya Das spricht offensichtlich nicht gegen meinen Kommentar, sondern gegen Sie — wie auch Ihre übrigen Beiträge.

Versuchen Sie es mal mit Ihrem vollen Namen; das hilft ungemein. Ich sehe keine eindeutige Untergrenze guter Prostitution, aber klar im grünen Bereich ist für mich folgende Kombination: Ihre Grenzen sind ihr wichtiger als höhere Einnahmen. Und wenn sie einen dann hinterher zum Essen einlädt, darf man davon ausgehen, es gut hingekriegt zu haben.

Aus Kundensicht ist gute Prostitution meines Erachtens die, die viel Ähnlichkeit mit einer Affäre hat. Ich gebe aber zu, dass ich nicht behaupte, dass sich für alle Kunden oder auch nur alle Dienstleister so eine Kombination findet. Aber das Ziel sollte es sein.

Hauke Laging "6 Sie verzichtet auf Kunden, mit denen sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Hier kann er vllt noch ein wenig auf sie einschlagen damit er als der tolle Papi der er ist zurückkommt. Die Prostituierte zeigt schon mal einem lieben Dauerkunden ihren "Superfick" wärend der Standardkunde und die gemeinen Kunden nur die 15 Minuten Rückenliegen mit "ah,oh, du bist es mein Hengst"Nummer bekommen.

Und zwischendurch schaut sie ihre Kartei der richtig bösen Freier durch und ist froh diese nicht mehr zu haben sondern nur die angenhmen Jungs. Ich kann mir vorstellen dass das der Durchschnittstag einer Prostituierten in einem Edelpuff oder Escortservice ist.

Was ist mit dem Rest? Verhältnissen Ihres 12 Punkte Plans! Candide In einem Edelpuff gibt es keine min-Nummern. Ich vermute, dass dabei eher selten auf dem Rücken gelegen wird; muss ich mal fragen. Die Gesellschaft hat zwei Möglichkeiten: Unterhalb der Akzeptanzgrenze kann sie verbieten mit welchem Erfolg auch immer ; darüber kann sie versuchen, die Anteile zu verschieben. Das fängt schon damit an, dass es keine positiven Leitbilder im Sinne meiner Aufzählung gibt, weder für Anbieter noch für Kunden.

Sie bekommen für weniger Geld besseren Sex. Ich habe dazu mal eine Idee entwickelt. Der Abzocke bei der Zimmervermietung muss entgegengewirkt werden.

Und natürlich müsste endlich gegen die zwielichtigen Gestalten durchgegriffen werden. Hauke Laging Die letzten beiden Punkte unterstütze ich vollkommen.

Das mit Einsteigerhilfe ist für mich zu heftig, aber womöglich haben sie in dem Punkt recht, dass für "Einsteiger" die sich sicher sind den Job machen zu wollen eine Beratung angeboten werden sollte nach Prinzip ProFamilia.

Die Lösung kann nur stärkere staatliche Kontrolle oder noch besser staatliche Lenkung der Prostitution sein. Nur so kommt die Branche von den zwielichtigen Personen weg zuhälter use. Maya Auch wenn Sie die Frage nicht an mich gerichtet haben: Möglich wäre das unter anderem in selbstverwalteten Arbeitsstätten, wo auch genügend Sicherheit gegeben ist. Es gibt keine "legitime Prostitution".

Sexualität ist in fast das wichtigste zwischenmenschliche Ereignis in unserer Gesellschaft und ist unverkäuflich. Jeder Versuch Sexualität zu kaufen mündet in Vergewaltigung. Die Verklärung ist eine jämmerliche Projektion des Machtanspruches. Maya Es gibt für mich kaum etwas ärgerlicheres als die Banalisierung von solchen Begriffen. Sozusagen eine Vergewaltigung der Sprache durch Fanatismus. Die ganze Diskussion erübrigt sich doch.

Ansonsten schiesst er sich doch mit dieser Erkenntnis selber ins Abseits. Damit gibt er von Anfang an zu, dass er es WEISS, dass Frauen sich freiwillig und ohne Not so gut wie nicht prostituieren - und es für seinen Egotrip ignoriert und versucht, die ganze Sache schönzureden. Was ich von dem Herrn halte, schreibe ich jetzt mal besser nicht, sonst bekomme ich eine Anzeige Und es gab auch mehr als das - unter Kontrolle der Stasi.

Michi Hartmann Leider muss man auch das Phänomen Sozialismus differenziert betrachten. Der hat sich nämlich nicht nur dadurch ausgezeichnet, dass existenzielle Not selten war, sondern auch dadurch, dass viel Geld einem auch nicht wirklich etwas gebracht hat. Vor allem aber die Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit. Und wer macht sich in einem Terrorstaat schon gern derart angreifbar. Es ist Quatsch, dass Frauen sich ohne Not "so gut wie nicht prostituieren".

Das betrifft nur den unschönen Teil der Prostitution. Den aber wird kaum jemand verteidigen, auch die bekennenden Kunden nicht. Man kann die Umstände durchaus so wählen, dass "Macht", "Missbrauch", "ausnutzen" usw. Das zu bestreiten, zeugt weder von Sachkenntnis noch von Intellekt und führt dann zu Behauptungen wie dieser, die so offenkundig falsch sind. Man kann gute Argumentation eben nicht durch Betroffenheit und Empörung ersetzen, auch bei diesem Thema nicht.

Moralextremisten mögen der Kirche ihrer Wahl beitreten, aber sollen ihre Mitmenschen damit in Ruhe lassen. Hauke Laging Dieses ständige rumtrampeln auf der Moral ist langsam unanständig. Nur weilihnen die Ansichten eines anderen Menschen nicht gefallen müssen sie nicht die Moral verteufeln. Moralisten sind besser als sie denken wenn sie wirklich danach leben. Ohne Moral könnten sie auch anfa gen Kinder zu fressen. Candide In der Realität trampeln doch vor allem diejenigen auf anderen herum und verteufeln sie, die ihre Moral wie eine Monstranz vor sich hertragen.

Ich kann sehr gut damit leben, dass jemand anderer Ansicht ist. Moral ist eine Kategorie, kein Freifahrtschein für Rechthaberei. Es klingt halt toll zu sagen, "Aus moralischen Gründen muss das unterbunden werden", dabei ist die Aussage äquivalent zu "Das gefällt mir nicht".

Klingt halt nicht so toll. Dass man die eigene Moral für überlegen hält, liegt in der Natur der Sache und sagt über ihren Wert nun mal nichts aus. Hauke Laging Es gibt die "eigene" Moral nicht.

Moralansichten bilden sich in Gesellschaften heraus und einige sind m. Es mag ja sein dass sie sich in gewissen Moralaspekten herausnehmen, das tut wohl jeder sozusagen" Moralrosininpicken". Der Einbrecher denkt sich "ich kann mir ruhig auch etwas nehmen da der andere mehr hat als ich" Der Deutsche Bank Chef " wenn nicht ich diesem miesen Deal mache macht es jemand anderes" Der Puffgänger "Immerhin ist es nicht mein Familienmitglied, ein Glück.

Das ändert jedoch nichts daran wie die gesellschaftliche Moral aussieht. Ich persönlich denke egal wieviele Rosinen man am Ende wählt hängt der Rest der Moral doch an einem dran wie eine Kette um den Hals eines Hundes der versucht davonzulaufen. Freiwillige Prostituierte werden immer, egal inwelchem Puff sie auch arbeiten, sich innerlich schlecht fühlen.

Mit jedem Geschäft mehr. Alkohol, Drogen und teuere Klamotten werden dies sicher betäuben können aber ändern nichts am Moraldilemma der betroffenen Person. Solche Verhältnisse hat es immer auch bei Türken, Persern, Afghanen und Arabern gegeben - die sind oft auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht vermittelbar, also unterwerfen sie sich vollkommen unglaublichen Arbeitssituationen. Im Kontrast dazu ist die Prostitution ja eine Supersache: Das ist gut das 5 bis 10 fache, was die normalen Arbeiterinnen aus Bulgarien oder Rumänien in Berlin, München oder Hamburg erwarten können.

Das sich eine Scharr Krinineller an diese Frauen heftet, ist dann die Schattenseite. Aber ich möchte mal wissen, wie viele Kinder und Rentner in Bulgarien oder Rumänien schon durchs Rotlicht in Deutschland finanziert werden. Wenn die EU nur ein gemeinsamer Markt ist, dann muss es einen nicht wundern, dass sich die wildesten Phänomene hier ausbreiten. Bulgarien, Rumänien und Ungarn sind zudem nocht zutiefst intolerante Gesellschaften geworden, die Minderheiten hart angehen.

Wer mit solchen Frauen gegen Geld schläft, der nutzt Armut aus. Bei den deutschen Frauen früher, stand der deutsche Zuhälter dahinter, der beutete dann die Frau aus. Das war genauso schlecht.

Wenn der Staat gerechte Prostitution will, muss er selber gerechte Bordelle einführen und selber Zuhälter spielen. Da liegt doch das Problem. Der böse Bulgare der Rattentürke und der gute Deutsche der es kommentiert. Kommentar gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Davon ist ein Grossteil regelmässig bei diesen Damen. Wie kann man etwas verteufeln das man täglich fabriziert. Die Kommentare hier gegen Zwangsprostitution erinnern stark daran als ob man den Menschen ihr Fleisch verbieten würde.

Das treibt sie um? Spätestens jetzt kommt einem die "Galle hoch"! Diese Frage stelle ich insbesondere den verantwortlichen Politikerinnen. Maya Ich persönlich bin kein "Freier". Mal abgesehen von einigen Bordellbesuchen in der Jugend die eher "Mutproben" waren und NUR in "Treppensteigen" endeten habe ich so etwas nie getan.

Mehr hätte ich mich mit meiner Krankheitsparanoia niemals getan. Lustig ist das viele Puffgänger nach dem Puffgang sich zu ihren Partnern begeben und mit diesen ohne Kondome Sex haben. Aber auch über Körperkontakt und Körperflüssigkeiten geben sich Krankheiten sehr gut weiter. Die freiwillige Prostitution kann man leider nicht verbieten. Menschen die das wollen sind kurzsichtig und idR unbelehrbar.

Die grössten Mafiastrukturen sind aus dieser Zeit hervorgegangenund die Menschen haben sogar noch mehr gesoffen als vorher Auch würdedie Vergewaltigungsraten sicher steigen Was ich nicht verstehe ist dass wir für einen Hamsterkauf eine staatliche Kontrolle und Reglementierung haben aber die Prostitution in die Hände von Zuhältern und Puffmüttern gegeben wird.

Es müssen staatliche Kontrollen stattfinden. Sowohl gesundheitschecks Sexarbeiter als auch beim Freier auch müssen die Prostituierten durch gute Arbeitsverträge geschützt werden Rente und Krankenversicherung. Am besten wäre dass der Staat die Prostitution selbst als Schirmherr betreiben würde, Zuhälter und Puffmütter müssen durch ständig kontrollierte Beamte ersetzt werden.

Unter 21 sollte sie generell verboten werden oder 23 Keine Partei würde dieses heisse Eisen anfassen, immerhin sind die vielen Puffgänger auch Wähler, wer will schon mehr zahlen Prostituierte werden bei diesem Gesetzesmodell entkriminalisiert.

Allein der Sexkauf wird verboten. So ähnlich wie er in Frankreich gerade eingeführt wird. Die Vergewaltigungsrate hat sich seit der Einführung des Sexkaufverbots in Schweden nicht erhöht. Prostitution ist zudem in Schweden gesellschaftlich geächtet. Zitat "Keine Partei würde dieses heisse Eisen anfassen, immerhin sind die vielen Puffgänger auch Wähler, wer will schon mehr zahlen Korrekt ist lediglich, dass das Anbieten sexueller Dienstleistungen nicht strafrechtlich sanktioniert wird wohl aber bei den Ausstiegshilfen.

Dafür werden in schwedisch-absurder Weise Zuhälterei-Straftatbestände gegen Prostituierte und deren auch pflegebedürftige Angehörige und sogar Vermieter konstruiert, die die zivilisierte Welt nur erschaudern lassen können. Aber nach einem Jahrzehnt des gesetzlichen Amoklaufs kippt dort inzwischen die Stimmung deutlich. Maya Ich bezweifle die geschönten Zahlen der Schweden.

Ich denke die Statistiken werden so gedreht wie man sie gerade braucht. Kriminalisierung würde nur die Mafia auf den Plan rufen. Die Jungs suchen ständig neue Einsatzgebiete. Ein Totalverbot würde nur mehr Zwangsprostituierte bedeuten. Candide Sollte man Ihrer Meinung nach Pädophilie auch legalisieren? Mit der selben Begründung..!?

Candide Möchten Sie Ihren Töchtern nahelegen diesen legalen Job zu übernehmen oder sind gerade die Rumänninen gut genug? Ich kann nichts für die Zwangsprostitution. Die muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Die Frauen müssen befreit und in die Gesellschaft aufgenommen werden Sprachkurse, Ausbildung, Schule. Maya Erfrischend die Ungeduld der Jugend: Vllt haben sie sich auch nur ihren Idealsimus erhalten.

Ich habe mich schon länger von meinem Idealismus getrennt. Aufgeben sollte man ihn aber nicht da im alltäglichen und kleinen auch das gute Zutage tritt. Die Hälfte der Menschen sind Sadisten die andere neigen zum Masochismus Gewalt gegen sich selbst in Konfliktsituationen. Das Problem ist was machn siemit den Unmngen von Sqdisten die zudem sexuell gestört sind und zum Triebauslassen neigen.

Wollen sie diese Menschen wirklich ohne Bordelle da stehen lassen? Candide "Wollen sie diese Menschen wirklich ohne Bordelle da stehen lassen? Diese Menschen ohne Bordelle da stehen lassen. Maya Ich habe wegen ihrer überzogenen Reaktion gelacht. Bei dem Thema kann man nur aus Verzweiflung lachen. Maya Sie können die Männer ja in ein Umerziehungslager stecken.

Und natürlich auch die Frauen, die freilich nicht im selben Umfang sex. Die Paare nicht vergessen, wo ein starker Altersabstand und eine dicke Brieftasche so einiges vermuten lässt Maya So ein Quatsch. Also insgesamt weit weniger als die Hälfte aller Männer. Mich hatte das Gespräch schon in der Printausgabe angezogen - danke an Frau Oestreich! Sicher ist richtig, was einer der Kommentatoren hier bemerkte: Dennoch, beim wiederlesen erscheinen mir die Gedanken von Frau weber, der Domina, am enregendsten - weil sie beleuchten, was am Sex in unserer Gesellschaft nicht stimmt.

Eltern wie Kinder sind dabei Opfer einer verklemmten Sexualität. Ich plädiere für eine strikte Trennung zwischen ausbeuterischen Verhältnissen, denen alle möglichen Tätigkeiten, nicht nur Sexarbeit unterworfen sind - und unserem Verhältnis zur Sexualität, das oft immer noch unnatürlich und entstellt ist.

Wer beides miteinander vermengt, kann nur noch in die Irre gehn! Mit derselben Logik könnte man den Kauf von Fleisch- und Wurstwaren unter Strafe stellen, weil es in Ostdeutschland Fleischwarenfabriken gibt, wo Männer aus Osteuropa illegal eingeschleust und ausgebeutet werden - oftmals "vermittelt" von denselben Menschenhändlern, die Zwangsprostituierte hierher schleppen.

Aber davon wollen "Streetworker" nichts hören - es stört ihre Selbstüberhöhung zum Moralapostel empfindlich. Wer will solche "Männer" überhaupt ernst nehmen? Was haben eigentlich Menschen davon, anderen ihr Vergnügen und ihre sexuelle Selbstbestimmung zu verbieten und sich selbst als Robin Hood der Ausgebeuteten zu inszenieren?

Da können wir ja gleich das Grundgesetz von Boko Haram überarbeiten lassen. Dass Sie das als Vergnügen bezeichnen zeigt, dass sie die objektifizierende Sichtweise von Freiern völlig übernommen haben. Die meisten Frauen, die damit anfangen, kotzen nach dem ersten Freier und betäuben sich später mit Alkohol oder anderem.

Die vollständige Verdinglichung der Frau. Denn konsensuellen Sex kann es nur informiert und ohne Zwänge oder Druck geben. Ist nicht jedefraus oder jedermanns Sache, aber wenn es erwachsene Menschen freiwillig tun, warum kann man das nicht einfach akzeptieren?

Letzten Endes ist ja Pornografie nur ein Sonderfall der Prostitution, wo der Voyeurismus der Zuschauer befriedigt wird. Und das tolerieren wir ja auch. Prostitution gab es immer und wird es immer geben, weil Männer mehr Sex möchten als Frauen, diesen Sex aber von Ihren Frauen nicht bekommen Es gibt hunderte von Foren in unserem demokratischen Land und sie sind mehr als überlagert mit Frauen die Partner bzw.

Umsonst, und auf Augenhöhe. Um Sie zu zitieren: Frauen sind Menschen mit Leib und Seele und keine Toiletten. Maya Sie halten allen Ernstes "Es gibt hunderte von Foren in unserem demokratischen Land und sie sind mehr als überlagert mit Frauen die Partner bzw. Sexualpartner suchen" für einen Widerspruch zu "weil Männer mehr Sex möchten als Frauen"?

Mal abgesehen von der lustigen Formulierung: Ich kenne, offenbar im Gegensatz zu Ihnen, ein paar dieser Foren; solche, in denen es weniger um Sex geht. Da kann man ankreuzen, woran man Interesse hat. Und weil ihnen das nicht reicht, schreiben die meisten Frauen auch noch in den Text, dass eine Affäre für sie nicht in Frage komme.

Zeigen Sie mir das mal bei einem Mann! Und dann gibt es ja noch diese aufschlussreichen Experimente: Schöner Mann fragt wildfremde Frauen, ob Es gibt den treffenden Spruch, dass Männer ihr Selbstbewusstsein daraus ziehen, dass sie viele Frauen flachlegen, und Frauen ihr Selbstbewusstsein daraus ziehen, dass sie sich nicht flachlegen lassen Wenn die Realität zu sehr mit dem eigenen Wunschdenken kollidiert, dann muss man an sich selber arbeiten, nicht an der Realität.

Die Galileo-niveau Umfrage vor laufender Kamera und Milionenpublikum schreckt ab. Wer sagt schon ja zueinem spontan auf der Strasse angebotenem Sexangebot? Ich würde das Weite suchen. Candide Ich habe nicht behauptet, dass alle Männer ständig fickbereit sind. Der Rest Ihres Textes ist Schönrednerei. Dann wird halt so lange rumdefiniert, bis niemand mehr attraktiv und interessant ist. Und wenn dann doch mal so jemand auftaucht, dann ist der "zum Ficken zu schade" und soll sich halt auf eine Beziehung einlassen.

Wo gibt es denn heute noch ein relevantes Entdeckungsrisiko bei Single-Affären? Bei im Zweifelsfall sehr überschaubaren Ansprüchen an Attraktivität und Interessantheit. Wie also soll es ohne völlig absurde Annahmen erklärbar sein, dass kaum eine Single-Frau eine Affäre hat? Für das Gegenteil sind die Legion. Ich spreche bewusst von Affären. Für die Zurückhaltung bei einmaligen Sachen habe ich Verständnis; da ist der "sexuelle Erwartungswert" einfach sehr unterschiedlich.

Aber bestimmt wird auch diese simple Tatsache hier noch bestritten Hauke Laging Die gesellschaftliche Konvention die die Frau davon abhält zu jedem Fickangebot ja zu sagen hängt damit zusammen dass man nicht als billig gelten will und auch sein ego damit stützt. Der andere Unterschied ist das eine schnelle 5 Minuten Hauruck Nummer nicht wirklich die Sexphantasie der meisten Frauen entspricht.

Das sind die einzigen Unterschiede. Auch werden viele Frauen schlichtweg Angst haben vernünftigerweise! Mit einem fremden Menschen mitzugehen der einem auf der Strasse spontan Sex anbietet sie sind nunmal körperlich schwächer Jetzt zu der Realität: Männer und Frauen sind gleich.

Was dazu kommt ist dass nicht alle Frauen auf Firstnightsex stehen. Das ist aber auch bei Männer so Pech nur, wenn man in der Nähe wohnt. Ob ich nun einen Kaffee trinken will oder auf dem Heimweg bin — in den Augen der Prostituierten mutiere ich dort zu einem potenziellen Kunden. Ab dem Nachmittag werden die Passanten prüfend angegafft. Wer Penisträger ist und nicht ganz mittellos aussieht, wird angesprochen. Manche grabschen nach mir und schlabbern auffordernd mit der Zunge. Ich muss die Zone meiden oder die üblichen sexuellen Belästigungen akzeptieren.

Auch auf dem Fahrrad wird man gelegentlich angebaggert, aber man kommt schneller durch. Doch mann soll sich nicht so anstellen. Wahrscheinlich ist mein Gefühl einfach falsch, wenn ich im Slalom um aufdringliche Sexverkäuferinnen herum meiner Haustür zustrebe.

Politisch korrekt wären entweder Respekt vor fraulicher Selbstbestimmung oder Soliarität mit den Opfern des kapitalistischen Patriarchats. Zuhause frage ich mich: Wie lange würde es wohl geduldet werden, wenn in aller Öffentlichkeit, jeden Abend an denselben Orten Dutzende spärlich bekleideter Männer Passantinnen mit sexuellen Angeboten belästigten? Und wären diese Männer dann respektable Dienstleister oder schutzbedürftige Systemopfer? Ich würde die Polizei informieren und nachfragen, ob diejenigen, die dort die Leute belästigen, dafür eine Genehmigung haben.

Ich kann ohne Genehmigung auch nicht überall einen Verkaufsstand aufbauen und meine Waren und Dienstleistungen anbieten. Egal, ob meine Dienstleistungen sexuelle Gefälligkeiten oder Beratung in religiösen islamischen Lebenslagen sind.

Otto Jägermeyer Genau das wären diese Männer dann. Ich fand das eher komisch, ging aber rasch weiter. Da rief die eine ihrer Kollegin zu: Der Kapitalismus macht alles zur Ware, u. Wer sich diese Arbeit anderer aneignet ihren Gewinn für sich behält , betreibt Ausbeutung. Diese ist nur durch Zwangsverhältnisse aufrecht zu erhalten. Wenn sich der Kampf also gegen Ausbeutung richtet, so bin ich dabei, sehe aber Ausbeutung von Sexarbeit nicht als exklusiv an. So lange die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zwangsverhältnisse fortbestehen, werden Selbstvertretungen der Ausgebeuteten Gewerkschaften für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen kämpfen müssen.

Es ist für mich pure Heuchelei, wenn man die übrige Ausbeutung bestehenlassen will, aber beim Sex sich empört. Für diese ist von der bürgerlichen Norm abweichende Sexualität "böse", und Prostitution ist es deshalb ebenfalls.

Diese Moral schiebt gern die "armen Frauen" vor, seien es nun die sexuell ausgebeuteten was doch aber ein soziales Problem ist oder die "hintergangenen Ehefrauen".

Für mich ein verzweifelter Rückgriff auf die bürgerliche Ehemoral, wie sie in Europa vom Aber es gibt niemals ein Zurück, weil die Zeit nur eine Richtung kennt.

Albrecht Pohlmann Ziemlich heftige Vereinfachung. Diese Verschwörungstheorie ist schon ziemlich ärmlich. Erkämpfte sexuelle Freizügigkeit soll durch Prostitutionsverbot entgegengetreten werden??? Ich bin kein Frauenversteher aber sich täglich von dutzenden Männer besteigen zu lassen viele hässlich wie die Nacht und Körpergeruch wieein alter Hund hat sehr wenig mit sexuellem Ausleben zu tun und noch weniger" Geld mit Spasshaben".

Das geht nur dort, wo in Einheiten von 20 Minuten gearbeitet wird. Und das ist die Variante von Prostitution, die auch von Prostitutionsbefürwortern üblicherweise nicht verteidigt wird.

In den anderen Bereichen wird man vorher unter die Dusche geschickt. Ich nehme an, Sex mit hässlichen Männern ist das Privileg hässlicher Frauen. Die hatte in dieser Zeit genau einen unangenehmen Kunden. Hauke Laging Das mit dem hässlichen Freier der nach altem Hund riecht war eine Überspitzung die meinen Standpunkt verdeutlichen sollte. Keine Ahnung wie sie auf hässliche Frauen kommen Candide Wo sehen Sie denn da 'ne Verschwörungstheorie? Es wäre schön gewesen, wenn Sie auch auf meinen ersten Teil zu Kapitalismus, Ware, Ausbeutung eingegangen wären.

Genau das, wobei es bei Zwangsprostitution eben geht. Albrecht Pohlmann Naja, Prostitution ist ja nun wirklich weit älter als der Kapitalismus. Den existenziellen Eingriff in den Zugang zu Wohnraum findet man völlig in Ordnung, an der existenziellen Not, die möglicherweise Leute in die Prostitution führt, arbeitet man sich endlos moralisch ab. Das ist einfach nur schräg und crazy.

Sehe ich ganz genau so, aber eine Wohnung ist auch etwas ganz Intimes, genau wie auch das, was jemand in seiner Wohnung macht oder auch nicht. Es gibt hier für die allermeisten Menschen ohnehin nur ein einziges durchsetzbares Recht - das Recht auf unbegrenzte Frustration.

Danke für diesen Satz: Die Zumutungen des Kapitalismus jucken die meisten nicht, aber wenn es um Sex geht, gibt es einen Aufschrei. Auch eine Art, von der eigentlichen Kampflinie abzulenken. Anstatt sexuelle Ausbeutung als Spielart der allgemeinen Ausbeutung zu sehen - und solange wir uns im Kapitalismus befinden, helfen dagegen am besten immer noch Gewerkschaften. Wie sie ja auch von engagiert-umsichtigen Sexarbeiterinnen längst gegründet worden sind. Auch von mir nochmal die Frage: Woher nehmen Sie die Expertise für so eine Thesen?

Ich kenne eine ganze Menge dieser Frauen und ihre Schicksale und im Gegensatz zu ihnen kann ich auf Deutsch schreiben. Das klingt für Sie unglaubwürdig? Genauso versuchen Sie die Glaubwürdigkeit von Herrn Schönborn zu demontieren. Maya Wer "im Namen von" anderen schreibt, erklärt sich nun einmal damit zum berufenen Stellvertreter.

Perfektes Deutsch zu schreiben ist nur dann etwas wert, wenn man auch die Bedeutung seiner Worte erfassen kann Er hat seine Überzeugung, und er nimmt die Realität so wahr, dass diese Überzeugung bestätigt wird. Aber verlässliche Zahlen hat auch er nicht, wie auch Sie die Frage von D. Ich sage auch nicht, dass Herr Schönborn zwangsläufig falsch liegt. Mir geht nur die Forderung nach Berufverboten und der Keule des Strafrechts auf Basis subjektiv extrapolierter Glaubenssätze gegen den Strich.

Normalo Es gibt keine Frau die sich "frei" dafür entscheidet. Mit Ausnahme von einer handvoll Nymphomanninen und die suchen sich die Sexualpartner auch gern selbst aus und Frau Johanna Weber und Co.

Dort wird Ihnen jede Prostituierte sagen sie will Sie.